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Die Reise eines grünen Wasserstoff-Moleküls

  • Autorenbild: Gastautor:in
    Gastautor:in
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


Stellen wir uns vor, ein grünes Wasserstoff-Molekül könnte sprechen. Es würde vielleicht sagen: „Ich bin mit Windstrom entstanden. Ich bin sauber. Ich bin Teil der Energiewende.“ 

Das klingt erst mal ganz vielversprechend; aber: Können wir das überprüfen?


Eine Reise, die man nicht sieht

Die Reise eines Wasserstoff-Moleküls beginnt oft mit Strom, idealerweise aus erneuerbaren Quellen wie Wind oder Sonne. Dann folgt die Umwandlung, der Transport, die Nutzung. Diese Kette ist komplex und an unterschiedlichen Stellen kann sich entscheiden, wie nachhaltig dieser Wasserstoff wirklich ist. Das Problem ist, dass diese Reise unsichtbar ist.


Wer erzählt die wahre Geschichte?

Hier kommt FuelCert ins Spiel. Das Unternehmen, vertreten durch Katharina Sailer und Johan Grope, unterstützt Unternehmen bei der Dokumentation für die Zertifizierung erneuerbarer Kraft- und Brennstoffe. Ähnlich wie der Steuerberater in der Finanzwelt. Und der TÜV ist das Finanzamt.


Stellen Sie sich das Wasserstoff-Zertifikat der Einfachheit halber vor wie einen Reisepass für Energie, mit notwendigen Details wie:

  • Wo wurde der Wasserstoff erzeugt?

  • Welche Energie wurde eingesetzt?

  • Sind alle Schritte sauber dokumentiert?

  • Wurden mindestens 70% Treibhausgasemissionen im Vergleich zum fossilen Counterpart eingespart?  

FuelCert sorgt dafür, dass diese Informationen nicht verloren gehen – und überprüfbar bleiben.

 


Warum diese Geschichte wichtig ist!

Ohne nachvollziehbare Herkunft des Wasserstoffs wird es schwierig:

  • für Unternehmen, die verlässlich klimafreundlich produzieren wollen,

  • für Märkte, die sich entwickeln sollen

    und

  • für Menschen, die verstehen wollen, worauf sie vertrauen können.


Denn Transparenz ist insbesondere bei neuen Technologien kein „Nice-to-have“, sondern eine regulatorische Anforderung, die sich sogar auf diversen CO2-Märkten sehr lukrativ erweisen kann.

Bei Verwendung des zertifizierten Wasserstoffs im Verkehr lassen sich beispielsweise die Erlöse gegenüber nicht zertifiziertem Wasserstoff über das Förderinstrument der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) verdreifachen.



Um sicherzustellen, dass dieses wirtschaftliche Potenzial erschlossen werden kann, unterstützt FuelCert entlang der komplexen Nachweiskette – von der Zertifizierung der Produktion, der Nachweisführung im laufenden Prozess, dem THG-Quotenhandel und der Berichtserstattung beim Zoll.   


Vom Unsichtbaren zum Verständlichen

Die Arbeit von FuelCert passiert im Hintergrund und lässt sich über Daten, Dokumentationen und in Prozessen nachvollziehen. Die Wirkung der Arbeit von FuelCert ist sehr konkret: Sie macht aus einer unsichtbaren Energie eine nachvollziehbare Geschichte. Und genau das braucht die Energiewende.


#WDW: Lernen, fragen, verstehen

Im Rahmen der #WDW öffnet FuelCert virtuell seine Türen und lädt am 22. Juni ab 10:00 Uhr zu dem Webinar "THG-Quote & H2-Zertifizierung: So läuft die Praxis" ein. 

Ein interessantes Angebot für alle, die sich bereits mit der Zertifizierung von Wasserstoff und dessen Anrechnung an die Treibhausgasminderungsquote im Verkehr beschäftigen und für alle, die beginnen möchten, diese Zusammenhänge zu verstehen. Hier können Sie sich anmelden: https://www.fuelcert.com/#webinar


Fazit

Grüner Wasserstoff ist mehr als ein Energieträger. Er ist ein Versprechen. Damit dieses Versprechen gehalten werden kann, braucht es Menschen und Unternehmen, die genau hinschauen. FuelCert ist eines davon.


_____________________________________________________________________


Dieser Beitrag entstand mit der Unterstützung von Katharina Sailer und Johan Grope von FuelCert.

Mehr Infos und Aktuelles gibt es auf der Website (bereits oben verlinkt) und bei LinkedIn.


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Silke Frank

Präsidentin des Deutschen Wasserstoff-Verbandes (DWV) und Schirmherrin der WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026

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