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ZBT – Wo Wasserstoff alltagstauglich wird

  • Autorenbild: Gastautor:in
    Gastautor:in
  • 4. März
  • 2 Min. Lesezeit

Wasserstoff – das klingt für viele nach Zukunft. Nach Vision. Vielleicht sogar nach Science-Fiction.



Aber was wäre, wenn genau jetzt, in diesem Moment, in Laboren in Duisburg an Lösungen gearbeitet wird, die unseren Alltag verändern?

Willkommen beim Zentrum für BrennstoffzellenTechnik, kurz: ZBT.



Was macht das ZBT eigentlich?

Das ZBT ist ein Forschungsinstitut mit Sitz in Duisburg. Es arbeitet an Technologien rund um:

  • Brennstoffzellen (sie machen aus Wasserstoff Strom)

  • Wasserstoff-Infrastruktur (speichern, transportieren, nutzen)

  • Elektrolyse (sie macht mit Strom Wasserstoff)

Klingt technisch? Ist es auch. Aber am Ende geht es um etwas ganz Einfaches:

👉 Wie kommt saubere Energie zuverlässig in unser Leben?




Brennstoffzelle – Strom aus Wasserstoff

Eine Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff direkt in Strom um.Das Besondere: Es entsteht dabei kein CO₂, sondern nur Wasser.


Das ZBT entwickelt und testet solche Systeme – für:

  • Fahrzeuge

  • Notstromversorgung

  • Mobile Anwendungen

Bevor ein System in einen Bus oder eine Fabrik eingebaut wird, muss es sicher, langlebig und effizient sein. Genau das wird hier geprüft.

 


Sicherheit und Alltagstauglichkeit

Wasserstoff ist leicht, flüchtig und sehr energiereich. Deshalb braucht es sichere Speicher, robuste Tanks und intelligente Systeme zum Beispiel für Wasserstofftankstellen.

Auch hier arbeitet das ZBT an Lösungen:

  • Tests von Komponenten

  • Sicherheitsanalysen

  • Entwicklung von Standards

  • Unterstützung für Unternehmen

Ohne solche Prüfungen würde kein Wasserstofffahrzeug zugelassen und keine Industrieanlage ans Netz gehen.

 

Elektrolyse – Der Weg zum grünen Wasserstoff

Damit Wasserstoff klimafreundlich ist, muss er mit erneuerbarem Strom hergestellt werden.Dieser Prozess heißt Elektrolyse.

Dabei wird Wasser (H₂O) in Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff (O₂) zerlegt.


Das ZBT untersucht:

  • neue Materialien

  • bessere Wirkungsgrade

  • langlebige Bauteile

  • industrielle Skalierung

Denn: Wasserstoff soll nicht nur im Labor funktionieren, sondern in großen Mengen verfügbar sein.



Warum Duisburg?

Duisburg liegt mitten im Ruhrgebiet – einer Region mit starker Industrie.Hier wird Stahl produziert, hier wird Energie gebraucht, hier wird umgebaut.

Wasserstoff spielt gerade für die Industrie eine Schlüsselrolle, etwa in der klimafreundlichen Stahlproduktion. Forschung und Industrie liegen hier nah beieinander – das beschleunigt Innovation.


 

Forschung mit Praxisbezug

Das ZBT arbeitet nicht im Elfenbeinturm. Es kooperiert mit:

  • Unternehmen

  • Hochschulen

  • öffentlichen Einrichtungen

  • internationalen Partnern

Ziel ist immer: Ergebnisse, die wirklich nutzbar sind.

 


Warum ist das wichtig für uns alle?

Weil Energiewende nicht nur ein Schlagwort ist, sondern konkrete Technik braucht.

  • Wie fahren Busse klimafreundlich?

  • Wie produziert die Industrie ohne CO₂?

  • Wie speichern wir überschüssigen Windstrom?

Ohne Forschungseinrichtungen wie das ZBT gäbe es keine belastbaren Antworten.

 


Fazit

Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik zeigt: Wasserstoff ist keine ferne Zukunft – er wird heute entwickelt, getestet und verbessert.

Still. Präzise. Technisch anspruchsvoll.

Und mit dem Ziel, unsere Energie sauberer, sicherer und unabhängiger zu machen.

 

Oder anders gefragt: Wie fühlt sich Zukunft an?

Vielleicht genau wie ein Labor in Duisburg, in dem gerade an der nächsten Generation der  Wasserstofftechnologien gearbeitet wird.


Am 24. Juni gibt es wieder die Gelegenheit, Einblicke in die Duisburger Wasserstoffforschung zu erhalten: Bei einem NachmitTag der offenen Tür im ZBT - Zentrum für BrennstoffzellenTechnik. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier.


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Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Henning Winter vom ZBT.


Mehr Infos über das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik und zu seiner Arbeit gibt es auf der Website sowie bei LinkedIn.



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Jetzt braucht sie verlässliche Nachfrage und klare Leitmärkte.

Dr. Bernd Pitschak
Vorsitzender des Deutschen Wasserstoff-Verbandes (DWV)

und Schirmherr der WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026

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