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Blogbeiträge (130)
- Vorlesungsende? Von wegen!
Warum Prof. Wilhelm Hannibal (im Ruhestand) sich weiter für den Ausbau der Wasserstofftechnologien engagiert ©Wilhelm Hannibal | Hannibal bei seinem Hobby: Skulpturen aus Corteenstahl herstellen Was macht eigentlich ein Professor, wenn die letzte Vorlesung gehalten ist? Bücher schreiben? Den Garten pflegen? Mehr Zeit für die Familie? Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Hannibal hat sich u.a. für einen anderen Weg entschieden. Er gibt sein Wissen weiter. Nicht mehr ausschließlich im Hörsaal, sondern überall dort, wo Menschen mehr über Wasserstoff erfahren möchten. Denn für ihn ist klar: Die Energiewende braucht nicht nur neue Wasserstofftechnologien – sie braucht vor allem Menschen, die sie verstehen und damit das Vertrauen in die Wasserstofftechnik bekommen. “Wenn wir den Klimawandel und die Erderwärmung in den Griff bekommen wollen, kommen wir um Wasserstoff nicht herum”, so Prof. Hannibal. ©Wilhelm Hannibal | Hannibal bei seinem Hobby: Skulpturen aus Corteenstahl herstellen Über viele Jahre hat Wilhelm Hannibal als Professor gelehrt, geforscht und junge Ingenieurinnen und Ingenieure ausgebildet. Heute ist er zwar nicht mehr im aktiven Hochschuldienst, doch von Ruhestand kann kaum die Rede sein. Als Ingenieur, Referent und Inhaber von zwei Consultingunternehmen beschäftigt er sich weiterhin intensiv mit Wasserstoff und dessen Anwendung in Industrie, Mobilität und Energieversorgung. ©Wilhelm Hannibal | Ausschnitte Ringvorlesung von der Playlist auf YouTube Besonders sichtbar wird dieses Engagement in seiner Ringvorlesung zum Thema “Wasserstofftechnologien”. Wer erwartet, dort mit Formeln und Fachbegriffen überhäuft zu werden, wird überrascht. Wilhelm Hannibal gelingt etwas, das in technischen Themen nicht selbstverständlich ist: Er erklärt komplexe Zusammenhänge verständlich und nachvollziehbar. ©Wilhelm Hannibal | Prof. Koch von dem KIT Karlsruher Institut für Technologie im Vorgespräch zur Vorlesung von Prof. Koch in Karlsruhe In der Ringvorlesung referieren Vertreter:innen aus Forschung , Industrie und Politik. Dabei geht es nicht nur um Elektrolyse, Brennstoffzellen oder Infrastruktur. Die Ringvorlesung zeigt auch, warum Wasserstoff überhaupt gebraucht wird, welche Chancen die Technologie bietet und welche Herausforderungen noch vor uns liegen. Schritt für Schritt entsteht so ein Gesamtbild – verständlich für Studierende ebenso wie für Fachleute und alle, die sich einfach für das Thema interessieren. ©Wilhelm Hannibal | Ausschnitt aus der Einführungsvorlesung von Hannibal Genau diese Art der Wissensvermittlung ist heute wichtiger denn je. Wasserstoff wird häufig als Schlüssel für eine klimafreundliche Industrie, den Schwerlastverkehr oder die Speicherung erneuerbarer Energien genannt. Gleichzeitig kursieren viele Fragen, Missverständnisse und Halbwahrheiten. Wer Orientierung geben möchte, braucht Fachwissen – und die Fähigkeit, dieses verständlich zu vermitteln. Und hier setzt Hannibal an. In seinen Vorträgen, Veröffentlichungen und digitalen Formaten macht er deutlich, dass Wissen dann seinen größten Wert entfaltet, wenn es geteilt wird. Sein Ziel ist nicht, zu beeindrucken, sondern zu erklären, nicht zu vereinfachen, sondern verständlich zu machen. ©Wilhelm Hannibal | Bei der Aufnahme einer Ringvorlesung Das passt hervorragend zur Idee der WOCHE DES WASSERSTOFFS. Auch hier geht es darum, Wasserstoff erlebbar zu machen, Fragen zuzulassen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Denn der Hochlauf einer neuen Technologie entscheidet sich nicht allein in Laboren oder Unternehmen. Er gelingt nur dann, wenn möglichst viele Menschen verstehen, worum es geht. Vielleicht ist genau das die schönste Erkenntnis dieser Geschichte: Ein Professor hört irgendwann auf zu lehren – aber nicht unbedingt damit, Wissen weiterzugeben. Oder, um es anders zu sagen: Der Hörsaal ist kleiner geworden. Das Publikum dafür umso größer. 3 Fragen an Wilhelm Hannibal: Was fasziniert dich bis heute an Wasserstoff? Langfristig können wir in Europa in der Energieversorgung nicht auf Wasserstoff verzichten. Mit Wasserstoff werden komplett neue Industriezweige und Arbeitsplätze entstehen. International stehen wir in Deutschland in einem harten Wettbewerb, insbesondere aus Fernost. Einige Unternehmen haben das erkannt und sind schon sehr gut im Bereich der Transformation hin zu alternativen und weg von fossilen Energieträgern unterwegs. Welche Frage wird dir am häufigsten gestellt? Wie kann man die Politik intensiver motivieren, die Transformation zu Wasserstofftechnologien hin zu beschleunigen? Was wünschst du dir für den Wasserstoff-Hochlauf in zehn Jahren? Dass die chemische Industrie und die StahIproduktion in Deutschland zum großen Teil auf Wasserstoff als Energieträger transformiert wurden. Damit können Unmengen an CO2-Emissionen vermieden werden. Neben elektrisch betriebenen Fahrzeugen sollte der Verbrennungsmotor mit E-Fuels betrieben werden. Nutzfahrzeuge können statt mit fossilen Brennstoffen mit der Direktverbrennung von Wasserstoff betrieben werden. All diese Maßnahmen tragen in der Mobilität zur Defossilisierung bei. _____________________________________________________________________ Dieser Beitrag wurde von Prof. Dr.-Ing. Wilhelm Hannibal (Professor im Ruhestand | ibh - Ingenieurbüro böckmann-hannibal) zur Verfügung gestellt. Kontakt LinkedIn Zur Website Wilhelm Hannibal Zum YouTube-Kanal Wilhelm Hannibal und Ringvorlesung
- H2HUB in Sachsen-Anhalt: Wasserstoff braucht Wissen
Wie die Lernallianz „H2HUB in Sachsen-Anhalt“ den Wasserstoffhochlauf unterstützt Wasserstoff-BHV-7320 ©Jens Lehmkühler U Research Alliance Wasserstoff braucht Infrastruktur – aber auch Menschen, die sie planen, betreiben, erklären und weiterentwickeln. Genau an dieser Schnittstelle zwischen Technologie, Bildung und regionalem Wandel setzt die Lernallianz H₂HUB in Sachsen-Anhalt an. Denn für den Wasserstoffhochlauf braucht es nicht nur Investitionen, sondern auch Fachkräfte, praxisnahes Wissen und Angebote, die neue Technologien verständlich erklären. Die Lernallianz bringt dafür Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft zusammen. Warum Sachsen-Anhalt eine Schlüsselrolle spielt Sachsen-Anhalt und Mitteldeutschland bringen starke Voraussetzungen für den Wasserstoffhochlauf mit: eine etablierte Industrie, konkrete Anwendungen entlang der Wertschöpfungskette – zum Beispiel die chemische Industrie, Raffinerien und das Wasserstoffkernnetz – und eine leistungsfähige Energieinfrastruktur (r2b energy consulting GmbH, 2023). Fachkräftebedarf für den Wasserstoffhochlauf Aktuelle Studien zeigen: Der Bedarf an Fachkräften wächst deutlich. Gleichzeitig wird deutlich, dass Weiterbildungsangebote und Qualifizierungsstrukturen noch besser abgestimmt und für unterschiedliche Zielgruppen zugänglicher gemacht werden müssen (Schur et al., 2026; Fraunhofer IMW, HYPOS e. V., & Revierwende, 2024). Weiterbildung und Wissenstransfer sind damit keine Ergänzung, sondern eine zentrale Voraussetzung für den erfolgreichen Wasserstoffhochlauf. Wie kommt Wasserstoffkompetenz schnell dorthin, wo sie gebraucht wird? Das H₂HUB in Sachsen-Anhalt bündelt Kompetenzen und bringt Wissen durch seine vielfältigen Angebote aktiv in die Anwendung. Die Angebote richten sich an Fach- und Führungskräfte, Studierende, Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler oder die interessierte Öffentlichkeit. Wasserstoff wird in konkreten Lern- und Anwendungssituationen erfahrbar gemacht – zum Beispiel in Weiterbildungen, im Bildungslabor, in Bürgerdialogen oder über digitale Lernwelten. Vernetzungstreffen | ©Michael Palatini Die Angebote des H₂HUB in Sachsen-Anhalt umfassen unter anderem: Aus- und Weiterbildung durch berufsbegleitende Weiterbildungsformate, die Fachkräfte gezielt qualifizieren Bildungspartnerschaften mit Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen, um Wissen direkt in die Praxis zu bringen Summer Schools und hybride Formate, die den Einstieg in die Berufswelt erleichtern Praxisnahe Studienangebote und gemeinsame Module, die Studierende frühzeitig an reale Anwendungsfelder der Wasserstoffwirtschaft heranführen Schulische Angebote, die früh für MINT-Berufe begeistern Bürgerdialoge, Demonstratoren, Bildungslabore und digitale Lernwelten, die Wasserstoff verständlich machen Wasserstoff erleben: Veranstaltungen im Überblick Wie praxisnah dieser Ansatz ist, zeigen die aktuellen Angebote des H₂HUB: 14.10.2026–27.01.2027 | Ringvorlesung „Update Energie“ Ort: Magdeburg Zeit: jeweils 15:15–17:00 Uhr Format: Veranstaltungsreihe im Wintersemester Link: OVGU - Ringvorlesung zum Thema „Update Energie“ → Einblicke in aktuelle Entwicklungen im Wintersemester 05.11.2026 | 4. Netzwerktreffen der Hochschule Anhalt Ort: Köthen Format: Austausch- und Vernetzungsveranstaltung Link: Netzwerktreffen - H2HUB | Hochschule Anhalt → Austausch und Vernetzung Laufendes Sommersemester | Mastermodul „Wasserstoff als Energieträger der Zukunft“ Ort: Hybrid Link: OVGU - Master-Modul „Wasserstoff als Energieträger der Zukunft“ baut Brücken zwischen Hochschulen in Sachsen-Anhalt → Gemeinsames Lehrangebot aller Partner Serious Games | ©Michael Palatini Darüber hinaus ist das H₂HUB 2026 auf weiteren Veranstaltungen präsent, darunter das Macher-Festival, der 1. Ostdeutsche Wasserstoffkongress und das Silbersalzfestival. Die Mitglieder der Lernallianz H₂HUB in Sachsen-Anhalt sind ... das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES, das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS, die Hochschule Anhalt, die Hochschule Merseburg und die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Ein Beitrag zur Zukunft der Region Die WOCHE DES WASSERSTOFFS macht jährlich seit 2019 sichtbar, wie vielfältig die Wasserstoffzukunft in Deutschland bereits gestaltet wird. Der erfolgreiche Hochlauf ist dabei nicht nur eine Frage von Technologie und Infrastruktur, sondern auch von Bildung, Kooperation und regionaler Verankerung. Wer Wasserstoff in die Anwendung bringen will, muss Wissen zugänglich machen, Kompetenzen aufbauen und Räume schaffen, in denen Menschen den Wandel mitgestalten können. Genau hier setzt die Lernallianz an, nicht mit abstrakten Versprechen, sondern mit Formaten, die Forschung, Praxis und Gesellschaft miteinander ins Gespräch bringen sollen. _____________________________________________________________________ Dieser Beitrag wurde von Dorothee Wehrmann und Yvonne Peters vom Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES zur Verfügung gestellt. Mehr Infos und Aktuelles gibt es auf den Websites der Mitglieder der Lernallianz H₂HUB in Sachsen-Anhalt (im Text bereits verlinkt) und in den LinkedIn-Profilen: Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen IMWS Hochschule Anhalt Hochschule Merseburg und Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg sowie Hochschule Anhalt | Weiterbildungszentrum Quellen r2b energy consulting GmbH, Gutachten Strategische Umsetzung der Landeswasserstoffstrategie des Landes Sachsen-Anhalt Im Auftrag des Ministeriums für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (MWU), Köln, 2023. Online: Endbericht_Gutachten_Landeswasserstoffstrategie.pdf Schur, Alexander Christian; Mönnig, Anke; Ronsiek, Linus; Schneemann, Christian; Zenk, Johanna; Schroer, Jan Philipp: Arbeitskräftebedarf und Arbeitskräfteangebot entlang der Wertschöpfungskette „Wasserstoff“ - Szenario-v3.0: Abschlussbericht der zweiten Projektphase. Version 1.0 Bonn, 2026. Online: https://res.bibb.de/vet-repository_784356 Fraunhofer IMW, HYPOS e. V., & Revierwende, Bestandsaufnahme zum Qualifizierungsbedarf in der mitteldeutschen Wasserstoffwirtschaft, Berlin, 2024. Online: revierwende.de
- Wo der Wind zur Zukunft wird: H2-Ostfriesland und der Anfang einer Wasserstoff-Reise
Wer schon einmal an der Nordseeküste gestanden hat, kennt das Gefühl. Der Wind ist einfach da: mal sanft, mal kräftig. Mal willkommen, mal etwas nervig. Seit Jahrhunderten prägt er das Leben in Ostfriesland. Heute kann genau dieser Wind dabei helfen, die Energieversorgung von morgen mitzugestalten. Denn während wir Windräder oft nur als Stromlieferanten wahrnehmen, steckt in ihnen noch viel mehr Potenzial. Und genau das ist die Geschichte von H2- Ostfriesland. Oder anders gesagt: Hier beginnt die Reise des Wasserstoffs. Ostfriesland: Energie ist hier zu Hause Ostfriesland gilt seit vielen Jahren als eine der wichtigsten Regionen für erneuerbare Energien in Deutschland. Windenergieanlagen, umgangssprachlich Windräder genannt, gehören hier längst zum Landschaftsbild. Was für Besucherinnen und Besucher manchmal ungewöhnlich aussieht, ist für viele Menschen vor Ort Teil des Alltags. Zwischen Deichen, Küste und weiten Landschaften wird bereits heute ein bedeutender Teil der erneuerbaren Energie erzeugt, die Deutschland für seine Energiewende benötigt. So produziert die Region Ostfriesland schon heute mehr Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) als vor Ort verbraucht wird. Doch obwohl - oder gerade weil - der Wind in Ostfriesland deutlich stärker und häufiger weht als im bundesweiten Durchschnitt, stehen Windräder regelmäßig still. Die Stromnetze können diese enormen Mengen an Energie schlichtweg nicht aufnehmen. Was in Ostfriesland fehlt, ist also kein Wind. Was fehlt, ist ein Weg, die Energie aus dem Wind zu speichern und dorthin zu bringen, wo sie gebraucht wird. Eine Lösung könnte Wasserstoff sein. Die WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026 ist deshalb ein guter Anlass, den Blick auf Ostfriesland zu richten. Grenzüberschreitend Ideen entwickeln auf der Hydrogen Cross Border Conference | ©Landkreis Aurich Vom Wind zum Wasserstoff Keine Sorge liebe Leser und Leserinnen, es wird jetzt nicht kompliziert oder mega-technisch. Wir probieren es ganz vereinfacht: Bei der Elektrolyse wird Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufgespalten. Damit wird aus Windenergie etwas, das transportiert, über einen längeren Zeitraum gespeichert und später genutzt werden kann. Für die Industrie, für die Mobilität und für die Energieversorgung. Aus Wind wird damit also ein Energieträger. Weil das enorm wichtig ist, u.a. für die Energie- und Klimawende, steht Ostfriesland als Energiewenderegion beispielhaft für eine klimaneutrale Zukunft. Landschaft Ihlow | ©Landkreis Aurich Mehr als nur Windräder Wer Wasserstoff sagt, denkt heute oft zuerst an Technik. An Anlagen, Leitungen oder große Industrieprojekte. In Ostfriesland geht es um etwas Größeres. Es geht um die Frage, wie Regionen ihre natürlichen Stärken nutzen können. Der Wind ist bereits da. Die Erfahrung mit erneuerbaren Energien ebenfalls. Hinzu kommen die Unternehmen, Kommunen, Forschungseinrichtungen und Netzwerke, die gemeinsam daran arbeiten, neue Möglichkeiten zu schaffen. H2-Ostfriesland bringt genau diese Akteurinnen und Akteure zusammen. Denn Energiesysteme sind niemals in sich geschlossen, sie stehen immer in Wechselwirkung mit überregionalen Systemen und wiederum deren Akteurinnen und Akteuren. In Ostfriesland ist man deshalb davon überzeugt, dass die Energiewende nur gemeinsam gelingen kann. ©Ludwig Freytag | Blick auf die Baustelle in Emden: Hier entsteht eine 320-Megawatt-Anlage zur Erzeugung von Wasserstoff. Das EWE-Projekt zählt zu den größten Wasserstoffvorhaben Europas. Und wie sieht das konkret aus? Natürlich endet die Geschichte nicht an der Küste. Was in Ostfriesland entsteht, soll auch dort genutzt werden. Nur so kann die Region wirtschaftlich von der Energiewende profitieren. Einen großen ersten Aufschlag hat die EWE AG mit ihrem 320MW-Elektrolyse-Projekt in Emden gemacht. Ab Ende 2027 soll hier grüner Wasserstoff produziert werden. Ein Meilenstein für die ostfriesische Wasserstoffwirtschaft. So soll die 320-Megawatt-Wasserstoff-Erzeugungsanlage von EWE in Emden nach Fertigstellung aussehen. Das Projekt ist Teil des IPCEI-Vorhabens „Clean Hydrogen Coastline“. | ©EWE Und wohin dann mit dem produzierten Wasserstoff? In den unterirdischen Speichern in Friedeburg, Jemgum und Krummhörn kann er zunächst einmal gespeichert werden. Dass das tatsächlich möglich und keine Science Fiction ist, zeigen erfolgreich abgeschlossene Projekte, etwa H2Cast (Storag Etzel GmbH) oder Hydrogen Pilot Cavern Krummhörn (Uniper SE). Große Leitungsprojekte hiesiger und überregionaler Energieversorger bringen den Wasserstoff dafür von A nach B. Beispielsweise wird der von Open Grid Europe GmbH (OGE) geplante Nordsee-Ruhr-Link (NRL) in großen Teilen durch Ostfriesland verlaufen und ist ein Bestandteil des überregionalen H2ercules-Projektes. Regionale Einsatzmöglichkeiten von Wasserstoff ergeben sich vor allem zunächst in der Mobilität: im öffentlichen Personennahverkehr und für schwere Nutzfahrzeuge. Die Emder Score GmbH nimmt 2026 die drei ersten H2-Tankstellen in der Region in Betrieb: In Emden, Nortmoor und Schortens können künftig nicht nur Benzin und Diesel, sondern auch Wasserstoff getankt werden. So wird nicht nur ein überregionales Leitungsnetz zum Transport von Wasserstoff geschaffen, sondern gemeinsam mit weiteren Partnern auch eine durchgängige Tankstelleninfrastruktur durch den gesamten Nordwesten von Lingen bis Cuxhaven aufgebaut. Wissenschaftlich begleitet wird die Energiewende in der Region von der Hochschule Emden-Leer. Die Hochschule bietet unter anderem mit ihrem HyLab eine Laborinfrastruktur im Bereich Polymerelektrolyt-Brennstoffzellen und -Elektrolyse. Hier wird zum Beispiel daran geforscht, wie begrenzt verfügbare Materialien (zum Beispiel Platin) verringert oder substituiert werden können. Man sieht deutlich: Erst zusammen entsteht ein System. Und genau deshalb ist die Zusammenarbeit der drei Regionen so wichtig. Kooperationsbündnis im Nordwesten fokussiert Wasserstoffantriebe | @Scheer Fotografie „Die Energiewende hat eine Adresse: Ostfriesland".“ Die Voraussetzungen stimmen: Erneuerbare Energien im Überfluss, Infrastruktur mit Leitungen, Speichern und Hafenanbindung sowie die richtigen Partner. Unsere Aufgabe ist es nun, die Puzzleteile zusammenzubringen und Ostfriesland als leistungsstarken Wasserstoffstandort im Nordwesten zu etablieren. Birte Ricklefs, Landkreis Aurich, Geschäftsstellenleiterin "H2-Ostfriesland" Weiter geht’s – nur wie? Die kurze Antwort lautet: Mit (hoffentlich viel) Rückenwind. Viele Ideen befinden sich noch in der Entwicklung. Andere werden bereits konkret geplant oder umgesetzt. Manche Projekte stehen noch ganz am Anfang, andere zeigen schon heute, welches Potenzial in der Region steckt. Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Schlagzeilen zu produzieren. Es geht darum, Schritt für Schritt eine Infrastruktur aufzubauen, die auch in zehn oder zwanzig Jahren noch trägt. Ostfriesland bringt dafür etwas mit, das sich nicht planen oder bauen lässt: Eine natürliche Stärke, die seit Jahrhunderten vorhanden ist – den Wind. Und vielleicht wird genau daraus einer der wichtigsten Bausteine der Energieversorgung von morgen. Drei Regionen. Eine gemeinsame Idee. Mit diesem Beitrag endet unsere kleine Reise durch den Nordwesten. Die Metropolregion Nordwest zeigt, wie Vernetzung gelingt. Das Emsland zeigt, wie Wasserstoff praktisch umgesetzt werden kann. Und Ostfriesland zeigt, wo vieles seinen Anfang nimmt. Gemeinsam erzählen die drei Regionen eine Geschichte, die gerade erst beginnt. Eine Geschichte über Zusammenarbeit, Innovation und die Frage, wie wir Energie künftig denken wollen. Die drei Blogbeiträge finden Sie hier: Warum der Nordwesten beim Wasserstoff vorne ist Das Emsland und die Wasserstoff-Zukunft zum Anfassen: Hier wird aus Idee Realität Wo der Wind zur Zukunft wird: H2-Ostfriesland und der Anfang einer Wasserstoff-Reise Neugierig geworden? Die #WOCHE DES WASSERSTOFFS zeigt auch dieses Jahr, wie vielfältig Wasserstoff gedacht und umgesetzt wird – inbesondere im Nordwesten Deutschlands. Eine der Veranstaltungen ist: WiRe goes Berlin! am 22. und 23. Juni in Berlin. _____________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand mit der Unterstützung von Birte Ricklefs (H2-Region Ostfriesland). von Melanie Büld, Esther Gebert und Dr. Tim Husmann (alle H2-Region Emsland) sowie Nicola Illing und Dr. Janka Wagner (beide Metropolregion Nordwest). Mehr Infos und Aktuelles gibt es auf den Websites der drei Regionen (im Text bereits verlinkt) und bei LinkedIn: Metropolregion Nordwest, H2-Region Emsland, Landkreis Aurich.
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- WiRe goes Berlin | WDW
WiRe goes Berlin! ZURÜCK UPDATE Delegationsreise Datum: ab 22. Juni Uhrzeit: ca. 09:00 bis 20:00 Uhr Ort: diverse Treffpunkte in Berlin Akteur:in: Metropolregion Nordwest | H2-Region Emsland | H2-Ostfriesland Veranstaltungstermin direkt abspeichern ;-)) UPDATE Mit einer gemeinsamen Delegationsreise nach Berlin setzten die Metropolregion Nordwest, H2-Ostfriesland und die H2-Region Emsland ein starkes Zeichen für die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland. Im Rahmen der WOCHE DES WASSERSTOFFS kamen am 22. und 23. Juni Fachfrauen, Entscheiderinnen und Repräsentantinnen aus Wirtschaft, Forschung und Verwaltung in der Hauptstadt zusammen, um die Perspektiven des Nordwestens als führende Wasserstoffregion sichtbar zu machen und den Dialog mit Politik und Verbänden zu vertiefen. Auf dem Programm standen Gespräche mit Vertreterinnen des Landes- sowie des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE und LEE) auf dem EUREF-Campus, ein gemeinsamer Abend mit dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) sowie dem Deutschen Verein des Gas- und Wasserfaches (DVGW), politische Gespräche mit Parlamentarischen Staatssekretären des Bundeswirtschaftsministeriums und des Bundesverkehrsministeriums sowie ein abschließender Austausch mit dem BDEW. ©Franz Josef ©Metropolregion Nordwest ©WiRe Mehr Einsichten und Blickwinkel gewähren diese LinkedIn-Beträge: H2-Region Emsland | Susanne Heinrich | Ann-Kathrin Rathmann | Anke Alvermann-Schuler (2 Posts) | Metropolregion Nordwest Zur Pressemitteilung: PM_Delegationsreise_WiRe_#WDW2026_Berlin .pdf PDF herunterladen • 162KB WiRe goes Berlin! Die Metropolregion Nordwest organisiert gemeinsam mit der H2-Region Emsland und H2-Ostfriesland im Rahmen der WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026 eine Delegationsreise von Wasserstoff-Fachfrauen nach Berlin. Auf der Agenda stehen politische Gespräche, neue Impulse und der Austausch zu zentralen Fragen der Energiewende – von Investitionen und Innovationen bis zur Verknüpfung von Energie- und Verkehrswende. Die Reise bringt Vertreterinnen aus der Metropolregion Nordwest, dem Emsland und Ostfriesland mit Akteurinnen und Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Verbänden zusammen und stärkt die Sichtbarkeit der Region als bedeutenden Wasserstoffstandort. "WiRe – Women in Renewable Energies" bringt Frauen und nicht-binäre Fachkräfte aus der Wasserstoff- und Energiewirtschaft im Nordwesten unkompliziert und persönlich zum fachlichen Austausch zusammen. Nach einer gemeinsamen Reise nach Brüssel im vergangenen Jahr bringen wir 2026 die Expertise unserer Region in die Berliner Ministerien und Verbände, um politische Prozesse aktiv mitzugestalten. Wenn Sie Fragen zur Veranstaltung oder Interesse haben, wenden Sie sich bitte per E-Mail an nicola.illing@metropolregion-nordwest.de . Teilnahme: Geschlossene Veranstaltung Anmeldung*: Bei Fragen oder Interesse bitte per E-Mail an nicola.illing@metropolregion-nordwest.de wenden. * Für viele Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, hierfür ist nicht DIE WOCHE DES WASSERSTOFFS zuständig, sondern der Veranstalter selbst.
- Die WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026
Alle Veranstaltungen der WOCHE DES WASSERSTOFFS vom 20. - 28. Juni 2026 auf einen Blick. WOCHE DES WASSERSTOFFS #WDW2026 nach oben #WDW2026 – VERANSTALTUNGSKALENDER Die WOCHE DES WASSERSTOFFS 2026 hat vom 20. bis 28. Juni bundesweit stattgefunden. Im untenstehenden Veranstaltungskalender finden Sie weiterhin alle Events der #WDW2026 – live, digital, hybrid oder Video – auf einen Blick und mit der Möglichkeit auch nach Updates zu filtern. Wir freuen uns, dass die #WDW2026 wieder sehr abwechslungsreiche Programmpunkte präsentiert hat. UPDATE | VOR ORT | DIGITAL | HYBRID | VIDEO STADT DATUM BUNDESLAND JETZT FILTERN FILTER ZURÜCKSETZEN Fahrradtour für alle zu den H2-Highlights in Bremerhaven VOR ORT 20. Juni | Bremerhaven Fahrradtour zu H2-Highlights Mehr Infos BIS Bremerhaven + H2BX e.V. MEHR INFOS Wasserstoff.Wandel.SH – Sei dabei! - Tag 2 VOR ORT 21. Juni | Kiel Infotag 2 im Rahmen der Kieler Woche Mehr Infos Christian-Albrechts-Universität zu Kiel MEHR INFOS HyDN: Grüner Wasserstoff aus der Region Düren VOR ORT 22. Juni | Jülich Nachmittag der offenen Tür Mehr Infos HyDN GmbH MEHR INFOS Keine Angst vor Wasserstoff VOR ORT 23. Juni | Bremen Vortrag und Diskussion Mehr Infos Fraunhofer IFAM Bremen MEHR INFOS Grüner Wasserstoff – Die Zukunft der Energiewende? HYBRID 23. Juni | Gladbeck Unternehmenspräsentation | Vorträge Mehr Infos SL NaturEnergie GmbH MEHR INFOS H2 live erleben: Zu Besuch an der Wasserstofftankstelle Nienburg VOR ORT 23. Juni | Nienburg (Weser) Besichtigung | Bürgerdialog Mehr Infos Wasserstoffnetzwerk Leine-Weser | Stadtwerke Nienburg/Weser MEHR INFOS Wasserstoff - Sauber in die Zukunft VOR ORT 24. Juni | Westre Tag der offenen Tür | Presse-Event Mehr Infos Grenzland Bürgerenergie eG MEHR INFOS Sprit der Zukunft: Wasserstoff - unabhängig und gerecht?! UPDATE 24. Juni | Rüsselsheim Vorlesung | Schüler:innen ab Jg 10 Mehr Infos Hochschule RheinMain | Leistungszentrum-Wasserstoff Hessen MEHR INFOS 17. Wasserstoff-Stammtisch Rhein-Main + Ausstellung UPDATE 24. Juni | Rüsselsheim Stammtisch und Ausstellung Mehr Infos Leistungszentrum-Wasserstoff Hessen | Hochschule RheinMain MEHR INFOS Wasserstofftag 2026 VOR ORT 24. Juni | Hardthausen am Kocher Fachtagung und Ausstellung Mehr Infos Wirtschaftsförderung Raum Heilbronn GmbH MEHR INFOS Der DWV lädt ein: Freitickets für The smarter E sichern VOR ORT ab 23. Juni | München Energiezukunft erleben Mehr Infos Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV) e.V. MEHR INFOS Bergedorfer Zukunftstag: Energie von morgen VOR ORT 25. Juni | Hamburg Tag der offenen Tür Mehr Infos Competence Center for Energy Transition (CC4E) MEHR INFOS 2. Bürger-Energie-Tag: Wasserstoff verstehen VOR ORT 25. Juni | Köthen Bürgerfest | Bürgerdialog Mehr Infos Hochschule Anhalt | Partner der Lernallianz H2HUB in ST MEHR INFOS Vernetzungstreffen Wasserstoff Nordhessen 2026 VOR ORT 25. Juni | Kassel Treffen der Wasserstoff-Community Mehr Infos IHK Kassel-Marburg | HTAI | Regionalmanagement Nordhessen MEHR INFOS DWV-Vorstandstalk mit Alexander Peters DIGITAL 26. Juni | Berlin Online-Talk Mehr Infos Deutscher Wasserstoff-Verband (DWV) e.V. MEHR INFOS MINT-Vormittag für Schulklassen VOR ORT 29. Juni | Salzgitter Schüler:innen MINT Vormittag Mehr Infos Wasserstoff Campus Salzgitter e.V. MEHR INFOS Hydrogen Terminal Braunschweig - Tag der offenen Tür UPDATE 20. Juni | Braunschweig Tag der offenen Tür | Besichtigung Mehr Infos Hydrogen Terminal Braunschweig MEHR INFOS Wasserstoff Hub Rhein-Kreis Neuss/Rheinland e.V. visits Bremerhaven VOR ORT 22. Juni | Bremerhaven Einblicke in Projekte und Anwendungen Mehr Infos BIS Bremerhaven + H2BX e.V. MEHR INFOS Neubau und Umstellung von Transportleitungen DIGITAL 22. Juni | Stuttgart Vortrag Mehr Infos terranets bw GmbH MEHR INFOS Wasserstoff in Aktion: Tankstelle & Fahrzeuge UPDATE 23. Juni | Bernau bei Berlin Besichtigung | Führung Mehr Infos Kreiswerke Barnim, Wasserstoffregion Uckermark-Barnim, PROOH2V e.V. MEHR INFOS Zwei Welten. Eine Schnittstelle. WEH als H2-Referenz - 1 DIGITAL 23. Juni | Illertissen Webinar Mehr Infos WEH GmbH Verbindungstechnik MEHR INFOS Wasserstoff aus Stuttgart UPDATE 23. Juni | Stuttgart Infoveranstaltung Mehr Infos Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH MEHR INFOS WASSERSTOFF BEWEGT | 5. Ausgabe "Speicher" DIGITAL 24. Juni | Düsseldorf Webinar Mehr Infos H2.NRW | NRW.Energy4Climate MEHR INFOS Bürgerdialog: Das Ende der Erneuerbaren, zurück zur Atomkraft? UPDATE 24. Juni | Rüsselsheim Bürgerdialog online Mehr Infos Hochschule RheinMain | Leistungszentrum-Wasserstoff Hessen MEHR INFOS hyBit Abschlussevent VOR ORT 24. Juni | Bremen Abschlussevent Mehr Infos Universität Bremen MEHR INFOS Einblicke in die Duisburger Wasserstoffforschung UPDATE 24. Juni | Duisburg Tag der offenen Tür | Ausstellung Mehr Infos ZBT - Zentrum für BrennstoffzellenTechnik MEHR INFOS Drei Tage Wasserstoff. Ein Ticket. Unzählige Gespräche. VOR ORT ab 23. Juni | München Energiezukunft erleben Mehr Infos Hydrogen Moves GmbH MEHR INFOS H2-Marktplatz 2026: Forschung & Industrie im Austausch VOR ORT 25. Juni | Stuttgart H2-Marktplatz: Infos + mehr Mehr Infos Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt MEHR INFOS Technologische Ursprünge der Wasserstoffwirtschaft VOR ORT 25. Juni | Bremen Vortrag Mehr Infos Hochschule Bremen MEHR INFOS Führung in Zeiten der Transformation: Ein berufsbegleitender MBA DIGITAL 25. Juni | Bremen Online-Info-Event Mehr Infos International Graduate Center (IGC) der Hochschule Bremen MEHR INFOS The Missing Link: HYDROGEN-AS-A-SERVICE. Zero Capex. Zero Risk. DIGITAL 26. Juni | Berlin Webinar Mehr Infos Hydropulse GmbH MEHR INFOS Bremerhavens Protagonisten ins Rampenlicht gerückt | 20.-28.06. DIGITAL ab 20. Juni | Bremerhaven Social Media-Inhalte aus Bremerhaven Mehr Infos BIS Bremerhaven + H2BX e.V. MEHR INFOS Wasserstoff.Wandel.SH – Sei dabei! - Tag 1 VOR ORT 20. Juni | Kiel Infotag 1 im Rahmen der Kieler Woche Mehr Infos Christian-Albrechts-Universität zu Kiel MEHR INFOS THG-Quote & H2-Zertifizierung: So läuft die Praxis DIGITAL 22. Juni | Berlin Webinar Mehr Infos FuelCert MEHR INFOS WiRe goes Berlin! UPDATE ab 22. Juni | Berlin Delegationsreise Mehr Infos Metropolregion Nordwest | H2-Region Emsland | H2-Ostfriesland MEHR INFOS Wofür brauchen wir H2? Innovationsimpulse aus der MRH DIGITAL 23. Juni | Hamburg Webinar Mehr Infos Projektbüro Metropolregion Hamburg e.V. MEHR INFOS 8. Netzwerktreffen Wasserstoffallianz Kreis Soest VOR ORT 23. Juni | Soest Netzwerktreffen Mehr Infos Wasserstoffallianz Kreis Soest MEHR INFOS Hydrogen Lab Leuna – Führung durch die H2-Testinfrastruktur VOR ORT 24. Juni | Leuna Unternehmensführung Mehr Infos Fraunhofer IWES | Partner der Lernallianz H2HUB in ST MEHR INFOS HH-WIN-Hafentour VOR ORT 24. Juni | Hamburg Bus-Tour Mehr Infos Hamburger Energienetze GmbH MEHR INFOS Wasserstoff hautnah: Innovationen live erleben! VOR ORT 24. Juni | Oyten Tag der offenen Tür | Live-Programm Mehr Infos Hy-Lok D Vertriebs GmbH MEHR INFOS Innovative Wasserstoffsysteme – Energy-Station live erleben UPDATE 24. Juni | Dessau-Roßlau Tag der offenen Tür | Besichtigung Mehr Infos WTZ Roßlau gGmbH MEHR INFOS Intelligent gesteuert: So ist Wasserstoff wirtschaftlich UPDATE 24. Juni | Essen (Oldenburg) Unternehmensbesichtigung/-fest Mehr Infos schrand.energy GmbH & Co. KG MEHR INFOS EcoShipCup 2026 DIGITAL 25. Juni | Bremerhaven Überblick: EcoShipCup vom 11.06.2025 Mehr Infos BIS Bremerhaven + H2BX e.V. MEHR INFOS HYDROGEN MINT: Entdecke die Welt des Wasserstoffs VOR ORT 25. Juni | Stade Schüler:innen-Info-Event (Kl. 9-11) Mehr Infos Hansestadt Stade MEHR INFOS h2well Hydrogen Career Day VOR ORT 25. Juni | Sonneberg Berufsorientierung/Karrieremesse Mehr Infos HySON - Institut für Angewandte Wasserstoffforschung Sonneberg MEHR INFOS Zwei Welten. Eine Schnittstelle. WEH als H2-Referenz - 2 DIGITAL 25. Juni | Illertissen Webinar Mehr Infos WEH GmbH Verbindungstechnik MEHR INFOS Warum müssen wir H2 speichern? Wie geht das in der MRH? DIGITAL 26. Juni | Hamburg Webinar Mehr Infos Projektbüro Metropolregion Hamburg e.V. MEHR INFOS Kartenansicht Up
- Wasserstoff in Aktion Tankstelle und Fahrzeuge | WDW
Wasserstoff in Aktion: Tankstelle & Fahrzeuge ZURÜCK UPDATE Besichtigung | Führung Datum: 23. Juni Uhrzeit: 11:00 bis 13:00 Uhr Ort: Marie-Goeppert-Mayer-Straße, 16321 Bernau bei Berlin Akteur:in: Kreiswerke Barnim, Wasserstoffregion Uckermark-Barnim, PROOH2V e.V. Veranstaltungstermin direkt abspeichern ;-)) UPDATE Unsere Wasserstoffregion macht es möglich . Im Rahmen der bundesweiten WOCHE DES WASSERSTOFFS (#WDW2026) lud die Wasserstoffregion Uckermark-Barnim am 23. Juni 2026 zu einer Mitmachaktion auf die Logistikfläche der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) in Bernau Albertshof ein. Zwischen 11:00 und 13:00 Uhr hatten Interessierte die Möglichkeit, die Wasserstofftankstelle für Abfallsammelfahrzeuge und Busse zu besichtigen und sich über den praktischen Einsatz von Wasserstoff zu informieren. Die Veranstaltung war die einzige Aktion dieser Art in ganz Brandenburg. Pressemitteilung Kreiswerke Barnim Link zur Pressemitteilung hier . LinkedIn-Beitrag Wasserstoffregion Uckermark-Barnim Link zum LinkedIn-Beitrag hier . © JACKZ Productions/WDW Wasserstoff in Aktion: Tankstelle & Fahrzeuge Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Wasserstofftankstelle in Bernau Albertshof im März 2026 konnte ein weiterer Meilenstein in der Bereitstellung von klimafreundlichen Treibstoffen erreicht werden. Im Landkreis Barnim können nun insgesamt neun Abfallsammelfahrzeuge der BDG und sechs Busse der BBG-Flotte mit grünem Wasserstoff betankt werden. Weitere Fahrzeuge sollen folgen. Die Anlieferung des umweltfreundlichen Treibstoffes erfolgt mittels Trailerbelieferung. Da die beiden Fahrzeugtypen unterschiedliche Drücke benötigen, können sie an der Tankstelle sowohl mit 350 als auch 700 bar betankt werden. Das kann auch zukünftig für andere Nutzer*innen interessant werden. ©Torsten Stapel Auf der Strecke der RB27 sind bereits Wasserstoffzüge im Betrieb. In der Wasserstoffregion Uckermark- Barnim sollen auch noch weitere Standorte auf klimaneutrale Antriebe umgestellt werden. Auch ist mit der Befüllung des ersten Teils der Wasserstoff-Kernnetz-Leitung, die von Mecklenburg-Vorpommern über Brandenburg bis nach Sachsen-Anhalt führt, die Grundlage für eine zukünftig flächendeckende Versorgung mit grünem Wasserstoff gelegt worden. Sie sind interessiert daran, mehr über die Wasserstoffregion, aktuelle Entwicklungen und über die Nutzung der H2-Tankstelle zu erfahren? Dann melden Sie sich bitte bei Lilian Hurth und/oder Moritz Sanne per Mail unter info@h2-uckermark-barnim.de für eine Vor-Ort-Besichtigung am 23. Juni 2026 von 11:00 bis 13:00 Uhr in Bernau Albertshof an. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Website und im Presseartikel vom 18. März 2026 . Wir freuen uns auf Ihren Besuch und einen guten Austausch! Wasserstoffregion Uckermark-Barmin PROOH2V Kreiswerke Barnim Hinweise zur (nachhaltigen) Anreise Der Bus 907 fährt bis Bernau Albertshofer Chaussee - von dort sind es ca. 500 m zu Fuß. Parkplätze sind vor Ort vorhanden. Navigation: https://maps.app.goo.gl/JorQVzS5bph7Bkep9 Teilnahme: Die Teilnahme ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Anmeldung*: Anmeldung per Mail unter info@h2-uckermark-barnim.de * Für viele Veranstaltungen ist eine vorherige Anmeldung erforderlich, hierfür ist nicht DIE WOCHE DES WASSERSTOFFS zuständig, sondern der Veranstalter selbst.





