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Hallo und moin! Wir sind die Norddeutsche Wasserstoffstrategie, kurz NDWS!

Aktualisiert: 13. Mai

Norddeutschland ist aufgrund seiner einzigartigen Standortvorteile bestens geeignet für den Aufbau einer sich selbst tragenden Wasserstoffwirtschaft. Bereits 2019 gründeten die norddeutschen Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein die Norddeutsche Wasserstoffstrategie.

Unsere wichtigsten Ziele sind identifiziert:

-  Der Aufbau einer selbsttragenden grünen Wasserstoffwirtschaft bis 2035.

-  Die Versorgung aller an grünem Wasserstoff interessierten Abnehmer bei der Sektorenkopplung, im Bereich Industrie, im Verkehr und beim Thema Wärme.

-   Der Ausbau der Vorreiterrolle Norddeutschlands im Bereich Wasserstoffwirtschaft.

 

Unsere Aufgabenfelder haben wir in fünf Handlungsfelder gegliedert. Jedes Bundesland ist zu einem spezifischen Themenbereich im ständigen Austausch mit norddeutschen Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft und Industrie:

 

Handlungsfeld 1: Infrastruktur – Niedersachsen - NI

„Wo, wann und wie werden Wasserstoff und seine Derivate importiert, erzeugt, gespeichert und transportiert, um zu wirtschaftlichen Konditionen zu den Abnehmern zu gelangen? „Erfolgreiche Wasserstoffwirtschaft benötigt die passende Infrastruktur. Der Aufbau einer funktionierenden, großskaligen Wasserstoffinfrastruktur ist für Norddeutschland und Deutschland ein entscheidender Faktor auf dem Weg hin zu einer klimaneutralen Energieversorgung. Unter der Federführung des Landes Niedersachsen bearbeiten wir Fragestellungen zu erforderlichen infrastrukturellen Anpassungen der Wasserstofflieferkette.“  

 

Handlungsfeld 2: Wertschöpfung und Wasserstoff-Projekte und Kooperationen – Schleswig-Holstein - SH

„Im Handlungsfeld 2 werden Potenziale und Entwicklungen für Wertschöpfung durch grünen Wasserstoff in Norddeutschland analysiert. Neben einer Metaanalyse für Wasserstoffbedarfe und eines Monitorings der zugebauten und geplanten Elektrolysekapazitäten, werden Wasserstoff-Projekte begleitet und vernetzt. Ziel ist es, Wertschöpfungspotenziale zu identifizieren und sichtbar zu machen“

 

Handlungsfeld 3: Richtlinien, Genehmigungspraxis und (Förder-) Programme – Mecklenburg-Vorpommern - MV

„Das Handlungsfeld 3 beschäftigt sich mit Richtlinien, Genehmigungspraxis und Förderprogrammen. In vier Arbeitspaketen werden u.a. Fragen zu rechtlichen Rahmenbedingungen, Genehmigungspraxis und technischen Standards bearbeitet sowie eine Übersicht von Förderprogrammen erarbeitet.“

 

Handlungsfeld 4: Akzeptanz und Bildung – Bremen - HB „Das Handlungsfeld 4 beschäftigt sich federführend mit Wasserstoffakzeptanz und -bildung in Norddeutschland. Durch die Vernetzung norddeutscher Akteure und die Erstellung einer Roadmap für die berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung sollen wichtige Maßnahmen initiiert werden. Die Verstärkung akzeptanzfördernder Öffentlichkeitsarbeit in Form von Kampagnen oder Veranstaltungen zu Potentialen, Projekten und Aktivitäten in Norddeutschland ist ein weiteres Ziel des Handlungsfeldes.“


Handlungsfeld 5: Markthochlauf – Hamburg - HH

„Das Handlungsfeld 5 beschäftigt sich hauptsächlich mit dem steigenden Wasserstoffbedarf in Norddeutschland. Aufgeteilt in drei Arbeitspakete werden die Themen Projekte (Erzeugung), Mobilität und Absatz (Industrie) im Detail betrachtet.“



Schwerpunktthema 2024: Infrastruktur und Speicher

Norddeutschland hat einen Standortvorteil, wenn es um die Erzeugung von grünem Wasserstoff geht sowie mit Blick auf die Anlieferung von H2-Importen aus Skandinavien und Übersee. Hinzu kommen die großen Potenziale für Hohlraumspeicher. Die Wasserstoffinfrastruktur wird in den kommenden Jahrzehnten die Energieinfrastruktur stark beeinflussen und verändern. Die H2-Infrastruktur ist dabei immer länderübergreifend zu betrachten. Daher setzen die fünf norddeutschen Länder „Infrastruktur und Speicher“ als politischen Schwerpunkt für 2024.

 

Hintergrund dieser Schwerpunktthemen und Arbeitsgruppen ist Folgender:

  • Auftrag aus der Küstenwirtschaftsministerkonferenz von 2018, verabschiedet wurde dieser Auftrag 2019. Damit war die erste Wasserstoffstrategie Deutschlands und eine der ersten grünen Wasserstoffstrategien der Welt in Kraft gesetzt.

Die Rahmenbedingungen für Wasserstoff in Norddeutschland sind:

  • Ideale Erzeugungskapazitäten für Windstrom, einschließlich Offshore

  • Seehäfen als Import, Logistik- und Wertschöpfungszentren

  • Große und sektorenübergreifende Nachfrage

  • Geeignete Formationen zur Speicherung

Eine Fortschreibung der ersten Wasserstoffstrategie wurde beschlossen. Die Ziele wurden auf der Küstenwirtschaftsministerkonferenz im November 2022 neu definiert.

Ziele der Fortschreibung der NDWS sind u.a:

•       Wasserstoffinfrastruktur: Bis 2030 soll ein kontinuierlicher Aufbau einer H2-Infrastruktur in Norddeutschland zum ausreichenden Import und Transport von H2 und seinen Derivaten stattfinden.

•       Rahmenbedingungen: Alle norddeutschen Länder setzen sich für die erforderlichen Rahmenbedingungen zur Errichtung einer selbsttragenden Wasserstoffwirtschaft in Norddeutschland bis 2035 ein.

•       Erstellung eines Projektplans: für die berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung durch die Vernetzung der Akteure und Initiierung von vorrangigen Maßnahmen

•       Öffentlichkeitsarbeit: über Potentiale, Projekte und Aktivitäten in Norddeutschland


Natürlich ist das nur ein Auszug aus der Themenvielfalt und natürlich wird sich das Thema Wasserstoff immer weiterentwickeln.

Bleiben Sie also informiert und folgen Sie uns über unsere Websites. https://www.h2-hh.de/de/

https://wasserstoffwirtschaft.sh/de/home Wenn Sie auf eine Frage gar keine Antwort finden, schreiben Sie uns gerne an: info@norddeutschewasserstoffstrategie.de

 

Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit den Beauftragten der Norddeutschen Wasserstoffstrategie.


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