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- ZBT – Wo Wasserstoff alltagstauglich wird
Wasserstoff – das klingt für viele nach Zukunft. Nach Vision. Vielleicht sogar nach Science-Fiction. Aber was wäre, wenn genau jetzt, in diesem Moment, in Laboren in Duisburg an Lösungen gearbeitet wird, die unseren Alltag verändern? Willkommen beim Zentrum für BrennstoffzellenTechnik, kurz: ZBT. Was macht das ZBT eigentlich? Das ZBT ist ein Forschungsinstitut mit Sitz in Duisburg. Es arbeitet an Technologien rund um: Brennstoffzellen (sie machen aus Wasserstoff Strom) Wasserstoff-Infrastruktur (speichern, transportieren, nutzen) Elektrolyse (sie macht mit Strom Wasserstoff) Klingt technisch? Ist es auch. Aber am Ende geht es um etwas ganz Einfaches: 👉 Wie kommt saubere Energie zuverlässig in unser Leben? Brennstoffzelle – Strom aus Wasserstoff Eine Brennstoffzelle wandelt Wasserstoff direkt in Strom um.Das Besondere: Es entsteht dabei kein CO₂ , sondern nur Wasser. Das ZBT entwickelt und testet solche Systeme – für: Fahrzeuge Notstromversorgung Mobile Anwendungen Bevor ein System in einen Bus oder eine Fabrik eingebaut wird, muss es sicher, langlebig und effizient sein. Genau das wird hier geprüft. Sicherheit und Alltagstauglichkeit Wasserstoff ist leicht, flüchtig und sehr energiereich. Deshalb braucht es sichere Speicher, robuste Tanks und intelligente Systeme zum Beispiel für Wasserstofftankstellen. Auch hier arbeitet das ZBT an Lösungen: Tests von Komponenten Sicherheitsanalysen Entwicklung von Standards Unterstützung für Unternehmen Ohne solche Prüfungen würde kein Wasserstoff fahrzeug zugelassen und keine Industrieanlage ans Netz gehen. Elektrolyse – Der Weg zum grünen Wasserstoff Damit Wasserstoff klimafreundlich ist, muss er mit erneuerbarem Strom hergestellt werden.Dieser Prozess heißt Elektrolyse. Dabei wird Wasser (H₂O) in Wasserstoff (H₂) und Sauerstoff (O₂) zerlegt. Das ZBT untersucht: neue Materialien bessere Wirkungsgrade langlebige Bauteile industrielle Skalierung Denn: Wasserstoff soll nicht nur im Labor funktionieren, sondern in großen Mengen verfügbar sein. Warum Duisburg? Duisburg liegt mitten im Ruhrgebiet – einer Region mit starker Industrie.Hier wird Stahl produziert, hier wird Energie gebraucht, hier wird umgebaut. Wasserstoff spielt gerade für die Industrie eine Schlüsselrolle, etwa in der klimafreundlichen Stahlproduktion. Forschung und Industrie liegen hier nah beieinander – das beschleunigt Innovation. Forschung mit Praxisbezug Das ZBT arbeitet nicht im Elfenbeinturm. Es kooperiert mit: Unternehmen Hochschulen öffentlichen Einrichtungen internationalen Partnern Ziel ist immer: Ergebnisse, die wirklich nutzbar sind. Warum ist das wichtig für uns alle? Weil Energiewende nicht nur ein Schlagwort ist, sondern konkrete Technik braucht. Wie fahren Busse klimafreundlich? Wie produziert die Industrie ohne CO₂? Wie speichern wir überschüssigen Windstrom? Ohne Forschungseinrichtungen wie das ZBT gäbe es keine belastbaren Antworten. Fazit Das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik zeigt: Wasserstoff ist keine ferne Zukunft – er wird heute entwickelt, getestet und verbessert. Still. Präzise. Technisch anspruchsvoll. Und mit dem Ziel, unsere Energie sauberer, sicherer und unabhängiger zu machen. Oder anders gefragt: Wie fühlt sich Zukunft an? Vielleicht genau wie ein Labor in Duisburg, in dem gerade an der nächsten Generation der Wasserstofftechnologien gearbeitet wird. Am 24. Juni gibt es wieder die Gelegenheit, Einblicke in die Duisburger Wasserstoffforschung zu erhalten: Bei einem NachmitTag der offenen Tür im ZBT - Zentrum für BrennstoffzellenTechnik. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es hier . ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Henning Winter vom ZBT . Mehr Infos über das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik und zu seiner Arbeit gibt es auf der Website sowie bei LinkedIn .
- H2med – Wenn grüner Wasserstoff Europa verbindet
H2med – Europas erster großer grüner Wasserstoffkorridor - einfach erklärt Der europäische Wasserstoffhochlauf ist längst kein Zukunftsthema mehr. Mit H2med nimmt ein Infrastrukturprojekt Gestalt an, das die Art und Weise, wie grüner Wasserstoff in Europa produziert, transportiert und genutzt werden soll, grundlegend prägen könnte. Für die #WOCHE DES WASSERSTOFFS (#WDW) ist H2med vor allem eines: ein Projekt, das Sie kennen sollten, um aktuelle Entwicklungen einordnen zu können. Was ist H2med? H2med ist ein geplanter grenzüberschreitender Wasserstoffkorridor, der erneuerbar erzeugten Wasserstoff von der Iberischen Halbinsel nach Mitteleuropa transportieren soll. Beteiligt sind Spanien, Portugal und Frankreich, mit Anbindung an das weitere deutsche Kernnetz . Ziel ist es, große Potenziale für grünen Wasserstoff – insbesondere aus Solar- und Windenergie – für den europäischen Markt nutzbar zu machen und gleichzeitig eine langfristige, klimafreundliche Energieinfrastruktur aufzubauen. Kurz gesagt: H2med soll ermöglichen, dass grüner Wasserstoff dort produziert wird, wo erneuerbare Energie besonders effizient verfügbar ist, und dorthin gelangt, wo er industriell benötigt wird. MINI-EXKURS: Was ist ein Wasserstoffkorridor? Ein Wasserstoffkorridor ist ein zusammenhängendes Infrastrukturnetz aus Pipelines, Speicher- und Übergabepunkten, über das Wasserstoff in großen Mengen über Ländergrenzen hinweg transportiert werden kann. Er ist vergleichbar mit heutigen Erdgasnetzen – jedoch für ein klimaneutrales Energiesystem. Der geplante Korridor: Iberische Halbinsel – Frankreich – Europa H2med besteht aus mehreren Teilprojekten. Öffentlich bekannt sind bereits … eine Verbindung zwischen Portugal und Spanien - CelZa (Celorico da Baeira - Zamora) sowie eine neue Unterwasser-Pipeline zwischen Spanien und Frankreich - BarMar (Barcelona -Marseille) Diese Achsen sollen das Fundament für einen zentralen europäischen Wasserstofftransport bilden und verbinden die Wasserstoffnetze der vier beteiligten Länder. Wichtig: H2med ist als reines Wasserstoffprojekt konzipiert – nicht als Erdgasleitung mit späterer Umwidmung. Alle 3 Bilder: 24.09.2025 - Berlin - H2med Alliance (Netzwerkveranstaltung) Warum H2med für Europa relevant ist!? H2med adressiert mehrere strategische Ziele gleichzeitig: Klimaschutz: Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für die Dekarbonisierung energieintensiver Industrien. Versorgungssicherheit: Europa reduziert langfristig die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Europäische Integration: Gemeinsame Infrastruktur stärkt den Energiebinnenmarkt. Skalierung: Großprojekte wie H2med schaffen die Voraussetzung für industrielle Mengen. Das Projekt ist als sogenanntes „Project of Common Interest“ (PCI) auf EU-Ebene eingeordnet und wird politisch unterstützt, unter anderem durch die Europäische Union. MINI-EXKURS : Grüner Wasserstoff – warum der Standort zählt Grüner Wasserstoff wird mittels Elektrolyse aus Wasser hergestellt. Entscheidend ist dabei der Strom: Je günstiger und erneuerbarer er ist, desto klimafreundlicher und wirtschaftlicher ist der Wasserstoff. Regionen mit viel Sonne und Wind spielen daher eine Schlüsselrolle. Aktueller Stand – was ist heute schon gesichert? Öffentlich bestätigt sind … politische Vereinbarungen zwischen den beteiligten Ländern, die strategische Einordnung als europäisches Infrastrukturprojekt sowie die grundsätzliche Ausrichtung auf grünen Wasserstoff. Details zu Zeitplänen, Kapazitäten oder finalen Investitionsentscheidungen unterliegen laufenden Abstimmungen und werden schrittweise veröffentlicht. Für die #WDW gilt daher: Einordnung statt Spekulation. Warum es sinnvoll ist, H2med zu kennen H2med steht exemplarisch für den nächsten Entwicklungsschritt der Wasserstoffwirtschaft: weg von Pilotprojekten, hin zu europäischer Infrastruktur. Für Unternehmen, Kommunen, Forschung, Politik und Zivilgesellschaft ist das Wissen um solche Projekte entscheidend, um Diskussionen, Chancen und Herausforderungen realistisch bewerten zu können. H2med allein löst nicht alle Fragen der Energiewende – aber es zeigt, wie ernsthaft Europa den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft angeht. Jetzt informieren Weitere Informationen zum Projekt, zu den beteiligten Partnern sowie zu offiziellen Hintergründen finden Sie auf der Projektwebsite . Wir, das #WDW -Team, sind der Meinung, dass jeder, der sich mit Wasserstoff befasst, mit Infrastrukturprojekten wie H2med vertraut sein sollte. Nicht, um sie als gut oder schlecht zu beurteilen, sondern um den größeren Zusammenhang zu verstehen und sich fundiert an Diskussionen beteiligen zu können. Genau dafür steht das #WDW . H2med präsentiert sich als Aussteller auf der Messe E-world energy & water , die vom 10. bis 12. Februar in Essen stattfindet – eine gute Gelegenheit, sich vor Ort vertieft zu informieren. Kommen Sie zum Stand 6H131 in Halle 6. Wenn Sie an einem kostenlosen Messeticket für die E-world interessiert sind, schreiben Sie uns an hallo@woche-des-wasserstoffs.de . ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Nina-Maria Haupt, OGE sowie der Comms-Workinggroup der beteiligten Partner. Danke für euer Engagement und die gute Zusammenarbeit. Hier geht's zum englischen Blogbeitrag . Die Bildrechte der verwendeten Fotos und Grafiken liegen bei H2med.
- H2med – Connecting Europe with Green Hydrogen
H2med – Europe’s first major green hydrogen corridor - explained simply The ramp-up of hydrogen in Europe is no longer a distant future topic. With H2med , an infrastructure project is taking shape that could fundamentally shape how green hydrogen is produced, transported, and used across Europe. For the # WOCHE DES WASSERSTOFFS (#WDW – week of hydrogen) , H2med is above all one thing: a project worth knowing in order to better understand current developments. What is H2med? H2med is a planned cross-border hydrogen corridor designed to transport renewable hydrogen from the Iberian Peninsula to Central Europe . Spain, Portugal, and France are involved, with connections to the wider German core network. The aim is to make large potentials for green hydrogen—particularly from solar and wind energy—available to the European market while at the same time building a long-term, climate-friendly energy infrastructure. BRIEFLY EXPLAINED: What is a hydrogen corridor? A hydrogen corridor is a continuous infrastructure network consisting of pipelines, storage facilities, and transfer points that allows large quantities of hydrogen to be transported across national borders. It is comparable to today’s natural gas networks—though designed for a climate-neutral energy system. The planned corridor: Iberian Peninsula – France – Europe H2med consists of several sub-projects. Publicly known components already include: a connection between Portugal and Spain – CelZa (Celorico da Baeira – Zamora) and a new submarine pipeline between Spain and France – BarMar (Barcelona – Marseille) These axes are intended to form the backbone of a central European hydrogen transport route and connect the hydrogen networks of the four participating countries. Important : H2med is designed as a dedicated hydrogen project —not as a natural gas pipeline to be repurposed later. All 3 images: 24 September 2025 – Berlin – H2med Alliance (networking event) Why is H2med relevant for Europe? H2med addresses several strategic objectives at the same time: Climate protection: Green hydrogen is a key building block for decarbonising energy-intensive industries. Security of supply: Europe reduces its long-term dependence on fossil energy imports. European integration: Shared infrastructure strengthens the European internal energy market. Scaling: Large-scale projects like H2med create the conditions for industrial volumes. At EU level, the project is classified as a so-called Project of Common Interest (PCI) and receives political support, including from the European Union. BRIEFLY EXPLAINED: Green hydrogen – why location matters Green hydrogen is produced by electrolysis of water. The decisive factor is electricity: the cheaper and more renewable it is, the more climate-friendly and economically viable the hydrogen becomes. Regions with high levels of sun and wind therefore play a key role. Current status – what is already confirmed? Publicly confirmed elements include: political agreements between the participating countries, the strategic classification as a European infrastructure project, and the fundamental focus on green hydrogen. Details regarding timelines, capacities, or final investment decisions are subject to ongoing coordination and are being published step by step. For the #WDW , the guiding principle therefore applies: classification instead of speculation . Why it makes sense to know about H2med H2med is emblematic of the next stage in the development of the hydrogen economy: moving away from pilot projects towards European-scale infrastructure. For companies, municipalities, research, politics, and civil society, knowledge of such projects is essential in order to realistically assess debates, opportunities, and challenges. H2med alone will not answer all questions of the energy transition—but it clearly demonstrates how seriously Europe is pursuing the build-up of a hydrogen economy. Get Informed Now Further information on the project, the partners involved, and official background details can be found on the project website . We, the #WDW team, believe that anyone involved in hydrogen should be familiar with infrastructure projects such as H2med. Not to judge them as good or bad, but to understand the bigger picture and be able to participate in discussions in an informed manner. That is exactly what #WDW stands for. H2med will be exhibiting at E-world energy & water , taking place from 10 to 12 February in Essen —a good opportunity to gain deeper insights on site. Visit stand 6H131 in hall 6 . If you are interested in a free trade fair ticket for E-world, please contact us at hallo@woche-des-wasserstoffs.de . ______________________________________________________________________________ This article was written in close collaboration with Nina-Maria Haupt, OGE , and the communications working group of the participating partners. Thank you for your commitment and excellent cooperation. Click here for the German blog post. The image rights for the photos and graphics used are held by H2med.
- Die Schirmherr:innen der #WDW2026 + der DWV e.V.
©DWV e. V. Gemeinsam Verantwortung übernehmen – für eine Wasserstoffzukunft, die alle erreicht. Manchmal entsteht eine Partnerschaft genau im richtigen Moment. Die WOCHE DES WASSERSTOFFS steht seit 2019 für das, was die Energiewende am dringendsten braucht: Begegnung, Aufklärung, Neugier, Zugänglichkeit. Und genau deshalb ist die Schirmherrschaft für die #WDW2026 mehr als ein symbolischer Akt. Sie ist ein Signal – und zwar ein kraftvolles. Mit Dr. Bernd Pitschak, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Wasserstoff-Verbandes (DWV) e. V., und Silke Frank, Präsidentin des DWV e. V. und Geschäftsführerin der Hydrogen Moves GmbH, übernehmen zwei starke Stimmen die Schirmherrschaft der #WDW2026 . Menschen mit Erfahrung, Haltung und Herzblut. Menschen, die wissen, wie komplex der Weg zur Wasserstoffgesellschaft ist – und warum es so wichtig ist, ihn gemeinsam zu gehen. ©WOCHE DES WASSERSTOFFS Der DWV e. V. – ein Verband, der Wasserstoffgeschichte schreibt Seit 1996 begleitet der DWV e. V. die Entwicklung der deutschen Wasserstofflandschaft – lange bevor Wasserstoff in politischen Debatten, in Nachrichten oder an Stammtischen präsent war. Der Verband gilt heute als eines der wichtigsten Kompetenzzentren in Deutschland: technisch fundiert, politisch vernetzt, wirtschaftlich relevant. ©DWV e. V. Der Deutsche Wasserstoff-Verband ist nicht nur ein Fachverband. Er ist seit 29 Jahren das Netzwerk und die Stimme derjenigen, die Wasserstoff in Deutschland voranbringen wollen: von Industrie über Mittelstand bis Forschung. Und genau das macht ihn heute zu einer der wichtigsten Instanzen, wenn es um den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft geht. Seine Mitglieder kommen aus mehr als 20 Wirtschaftsbereichen und gestalten gemeinsam mit dem DWV e. V. den Markthochlauf mit. Der DWV e. V. sorgt dafür, dass Wasserstoffpolitik nicht im Vakuum entsteht, sondern dort, wo die Entscheidungen fallen. Mit Formaten wie dem Parlamentarischen Abend oder den H2-Wirtschaftsgesprächen bringt er regelmäßig Vertreter:innen aus Wirtschaft, Verwaltung und Politik zusammen. Dadurch wird er zum Sprachrohr der Branche und zur Schnittstelle zwischen denjenigen, die Lösungen entwickeln, und denjenigen, die den Rahmen dafür schaffen. Parlamentarischer Abend des DWV e. V. am 11.09.2024 ©DWV e. V. Gleichzeitig bietet der DWV e. V. eine Struktur, die Substanz erzeugt: Die Gremien des Verbands (aktuell Produktion, Infrastruktur und Nachfrage) gehören zu wichtigen Austauschformaten für regulatorische, technische und wirtschaftliche Fragen in Deutschland. Hier entstehen Positionen, die in Politik, Verwaltung und Marktprozesse einfließen. Hier werden Standards gesetzt, neue Märkte gedacht und Lösungen entwickelt. Gerade darin liegt die besondere Rolle des DWV e. V.: Er begleitet nicht nur den Markthochlauf, er gestaltet ihn. Er bündelt Know-how von über 570 Mitgliedern, vertritt die Branche in Gesetzgebungsprozessen und sorgt dafür, dass Wasserstoffpolitik dort stattfindet, wo sie Wirkung entfaltet. Parlamentarischer Abend am 26.11.2025 - Paneldiskussion, moderiert von DWV-Vorständin Friederike Lassen ©DWV e. V. Was den DWV e. V. auszeichnet: · Expertise: Der Verband vereint Fachwissen aus Industrie, Wissenschaft und Politik. · Politische Rolle: Er gehört zu den zentralen Ansprechpartnern für Gesetzesprozesse, Strategien und Marktgestaltung. · Verantwortung: Er setzt sich dafür ein, Wasserstoff nicht nur als Technologie, sondern als gesellschaftliches Zukunftsthema zu verstehen. Damit steht der DWV e. V. für dieselbe Haltung, die auch die #WDW prägt: Wasserstoff wird nur dort Akzeptanz finden, wo Menschen informiert, einbezogen und begeistert werden. Warum gerade diese Schirmherrschaft so bedeutsam ist Eine Schirmherrschaft ist mehr als ein Titel. Sie bedeutet, mit dem eigenen Namen für eine Sache einzustehen , sie zu repräsentieren und zu schützen. Das ist in der aktuellen Wasserstoffwelt nicht selbstverständlich – aber dringend notwendig. Silke Frank und Dr. Bernd Pitschak bringen drei Dinge mit, die in der Kommunikation rund um Wasserstoff entscheidend sind: 1. Vertrauen und Glaubwürdigkeit Beide stehen für sachliche Kommunikation und transparente Einordnung. Für eine Öffentlichkeit, die nicht vom Fach ist, ist das Gold wert. 2. Brückenkompetenz Als Teil des DWV e. V. bewegen sie sich zwischen Politik, Industrie und Forschung – und wissen, wo die Herausforderungen liegen. Dieses Wissen öffnet Türen für Dialoge, die die #WDW bewusst sichtbar macht. 3. Engagement für Menschen Wasserstoff ist für beide nicht nur ein Energieträger, sondern ein Thema, das Zukunftschancen schafft – für Fachkräfte, Regionen, Schulen, Unternehmen, ganze Bundesländer. Ihre Schirmherrschaft setzt ein Zeichen: Wasserstoff gehört in die Mitte der Gesellschaft. Silke Frank und Dr. Bernd Pitschak vor dem #WDW-Schirmherrschaftsbanner ©DWV e. V. Was die Schirmherr:innen für die #WDW bedeuten Die #WDW lebt davon, dass Menschen bereit sind, ihr Wissen, ihre Netzwerke und ihre Begeisterung zu teilen. Als Schirmherr:innen · repräsentieren Silke Frank und Dr. Bernd Pitschak die #WDW im Außen, · sie stärken die Sichtbarkeit des Projekts, · sie unterstützen die Öffentlichkeitsarbeit und · sie bringen ihre eigenen Perspektiven ein – fachlich stark und gesellschaftlich verantwortungsvoll. Damit wird die #WDW2026 nicht nur eine Woche der Informationen, sondern eine Woche der Verantwortung . Ein erster Ausblick auf 2026 Im kommenden Jahr wird es mehrere Begegnungen mit unseren Schirmherr:innen geben: in Blogbeiträgen, Social-Media-Formaten, vielleicht sogar bei Veranstaltungen im Rahmen der #WDW2026 . Der heutige Beitrag ist der Auftakt. Denn dafür steht die #WDW : Wenn Expertise, Herzblut und gesellschaftliche Verantwortung zusammenkommen, entsteht eine Energie, die weit über Technologie hinausgeht. ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Anja Ritter , Silke Frank und Dr. Bernd Pitschak vom DWV e. V. Mehr Infos über den Deutschen Wasserstoff-Verband (DWV) e. V. , zu seiner Arbeit, zu seinen Gremien und Veröffentlichungen gibt es auf der DWV-Website sowie bei LinkedIn und YouTube .
- "Tara und die magischen Wasserstoff-Handschuhe" – ein Interview mit Sonja Green
Tara und Spark lernen sich kennen - ©Sonja Green Sonja Green verbindet wissenschaftliche Neugier mit Kreativität und Herzblut – sie möchte Kinder für Energie, Forschung und Zukunftsthemen begeistern. Als Wissenschaftsmanagerin im Büro der Geschäftsführung arbeitet Sonja am Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie und hat mit ihrem Kinderbuch „Tara und die magischen Wasserstoffhandschuhe“ eine Brücke zwischen Wissen und Fantasie geschaffen. In unserem Gespräch erzählt sie, wie Wasserstoff zu ihrem Herzensthema wurde – und warum sie glaubt, dass Kinder die besten Zukunftsforscher:innen sind. Du, Sonja, Wasserstoff + ein Kinderbuch. Wie kam es zu diesem Match? Ich war als Kind ein echter Bücherwurm und habe Mathe- und Physikrätsel geliebt. Ich war neugierig, wie die Welt funktioniert – und habe nie ganz in eine Schublade gepasst: Ein Mädchen, das gut in Physik ist, gerne Fußball spielt, aber auch Puppen mag. Wasserstoff passt da perfekt, da es vielseitig, spannend und voller Möglichkeiten ist. Was war der erste Moment in deinem Leben, in dem du dachtest: Energie ist mein Thema? Einen klaren Aha-Moment gab es nicht. In meiner Doktorarbeit forschte ich an Materialeigenschaften von opto-elektronischen Bauteilen, wie etwa Solarzellen. Mit der zunehmenden Dringlichkeit des Klimawandels wuchs in mir der Wunsch, aktiv etwas beitragen. So führte mein Weg ins Wissenschaftsmanagement für Materialien und erneuerbare Energien und habe dort mein Thema gefunden. Elektrolyse kindgerecht erklärt und dargestellt - ©Sonja Green Wie und wann kam Wasserstoff dann konkret in dein Leben? Noch nicht im ersten Studium. Später habe ich berufsbegleitend das Weiterbildungsstudium „Wasserstoff für Fach- und Führungskräfte“ am Center für Lebenslanges Lernen der Uni Oldenburg gemacht. Der Studiengang lief damals zum ersten Mal (2022/2023), und ich fand es spannend, etwas völlig Neues auszuprobieren. Gleichzeitig starten in meinem Forschungszentrum viele Projekte zum Thema Wasserstoff – und ich wollte genau verstehen, worüber alle sprachen. Gab es einen Aha-Moment beim Studium? Ja, als mir klar wurde, wie vielseitig Wasserstoff einsetzbar ist – von industriellen Anwendungen bis hin zur Mobilität – hat mich das sofort fasziniert. Gleichzeitig habe ich verstanden, dass er nicht überall die perfekte Lösung ist. Diese Vielschichtigkeit fand ich unglaublich spannend, vor allem die Verbindung technischer mit wirtschaftlichen Überlegungen. Und wann kam die Idee: „Das erkläre ich Kindern“? Als meine fünfjährige Tochter eines Tages eine große Kabeltrommel in der Straße sah und fragte, ob die neuen Kabel von den Windrädern bis zu unserem Toaster führen, wurde mir klar, wie viel sie schon verstanden hatte. Wir hatten zuvor oft über Windräder gesprochen – darüber, warum sie sich manchmal nicht drehen, weil das Netz überlastet ist. Da kam mir der Gedanke, dass Kinder Energiethemen bereits erstaunlich gut begreifen können. Ich wollte dieses Wissen und meine eigene Begeisterung weitergeben – und besonders Mädchen zeigen, dass es völlig normal ist, sich für MINT-Themen zu interessieren. Den entscheidenden Anstoß, daraus ein Buch zu machen, gab mir schließlich meine Coachin. Cover des Buches - ©Sonja Green Wie heißt dein Buch und worum geht es? Das Buch heißt „Tara und die magischen Wasserstoffhandschuhe“. Die 9-jährige Tara erlebt nach einer Überschwemmung, wie ihr bester Freund sein Zuhause verliert und will helfen. Eine Pinguin-Drohne namens Spark übergibt ihr magische Wasserstoffhandschuhe, mit denen sie lernt, wie Wasserstoff Züge, Schiffe und Flugzeuge antreiben kann. Natürlich läuft nicht alles nach Plan – aber mit Mut und Köpfchen findet Tara Lösungen. Wen aus deinem Buch würdest du gerne einmal treffen? Definitiv Spark! Pinguine sind meine Lieblingstiere, und Spark weiß alles über Wasserstoff – er wäre mein perfekter Begleiter. Hast du eine Lieblingsstelle im Buch? Als Tara ihre Zweifel überwindet und mit Begeisterung andere ansteckt. Da wird deutlich, dass Wissen Mut geben kann – das gefällt mir sehr. Welche Reaktionen von ersten Testleser:innen haben dich besonders berührt? Die von Lara, 7 Jahre alt. Sie schrieb in der Schule: „Meine Traumschule ist eine grüne Wasserstoffschule, in der man in den Pausen forschen kann.“ Und der Sohn meiner Illustratorin meinte: „Cool, dass du uns zutraust, sowas zu verstehen.“ Die Reaktion der Eltern war oft, „ich habe beim Vorlesen selbst viel gelernt." Tara als Heldin bei einer Fahrt mit einem Wasserstoffzug - ©Sonja Green Welche Frage von Kindern zum Thema Energie hörst du am häufigsten? Viele fragen: „Warum nutzen wir nicht einfach nur erneuerbare Energien und grünen Wasserstoff?“ Ich erkläre, dass genau daran gearbeitet wird – aber alles seine Zeit braucht. Wir bewegen uns Schritt für Schritt in die richtige Richtung. Würdest du Lehrer:innen dein Buch für die Arbeit im Unterricht empfehlen? Auf jeden Fall! Das Buch eignet sich aus meiner Sicht sehr gut zum Beispiel zum Vorlesen in der Grundschule. Auf der Webseite finden Lehrkräfte außerdem einfache Bastelideen und kleine Mitmachexperimente zu den Kapiteln, die sich hervorragend für den Unterricht eignen, selbstverständlich ohne echten Wasserstoff! Deine Energiezukunft, wenn die Kinder von heute erwachsen sind – wie sieht die aus? In meiner Vorstellung ist Wasserstoff fester Bestandteil des Alltags. Erneuerbare Energien werden selbstverständlich sein, und internationale Zusammenarbeit beim Wasserstoffimport wird funktionieren. Dass mein Buch dazu einen kleinen Beitrag leisten kann, motiviert mich weiterzumachen. Und was würdest du gern in 10 Jahren über dein Buch hören? Ich wünsche mir, dass es in vielen Bibliotheken steht und Kinder dazu inspiriert, Fragen zu stellen und Neues zu denken. Spark, die Pinguindrohne - ©Sonja Green Kommt ein zweiter Teil? Gibt es bereits weitere Ideen? Na klar habe ich schon Ideen. Es wird ein weiteres magisches Element geben und die Früchte des Regenbogenbaums werden auch eine wichtige Rolle spielen. Aber mehr verrate ich nicht. Und planst du eine Veröffentlichung in andere Sprachen? Das Buch soll auch auf Englisch erscheinen. Mein Mann ist Schotte und wird es übersetzen – in Schottland ist das Thema Wasserstoff anscheinend noch wenig bekannt. Das möchte ich gerne ändern! Last but not least. Wie sieht dein Alltag zwischen Wissenschaft und Kindergeschichten aus und wo kann man das Buch kaufen? Tagsüber unterstütze ich unsere Forschenden dabei, ihre Arbeit bestmöglich umzusetzen. Abends widme ich dem Schreiben und der Veröffentlichung des Kinderbuches. Außerdem lese ich mein Buch ehrenamtlich in Grundschulen vor – das ist für mich immer ein besonderes Erlebnis. Das Buch bekommt man überall, wo es Bücher zu kaufen gibt, im Buchladen aber auch online! Ergänzende Anmerkung der Autorin: Im Buch spreche ich über „grünen“ Wasserstoff, denn da sehe ich das Ziel. Gemeint ist aber grundsätzlich Wasserstoff in all seinen Formen und Facetten, als vielseitiger Energieträger der Zukunft. Selbstverständlich erläutere ich die Farbsystematik des Wasserstoffs und gehe auf die Bedeutung von grünem, blauem und grauem Wasserstoff ein. Zudem erläutere ich kindgerecht Elektrolyse, Wasserstoffzüge, Tankstellen, Brennstoffzellen, Wasserstoffkernnetz, nachhaltige Flugzeugtreibstoffe und vieles mehr. Ergänzend gibt es auch ein Arbeitsblatt zu dem Thema, das Taras Schulklasse bearbeitet. Die wundervollen Illustrationen sind von Manuela Buske . ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Sonja Green . ©Sonja Green Über Tara, Spark und Sonja Green Tara und Spark wurden von Sonja Green "erschaffen". Sie sind auf einer Mission und wollen die Welt ein bisschen grüner machen! Aber das schaffen sie nicht allein ... Mehr Infos zum Buch gibt es auf dieser Website , bestellen kann man es zum Beispiel hier . Und wer will folgt Tara, Spark und Sonja bei Instagram und LinkedIn . Die Bildrechte für alle verwendeten Medien liegen bei ©Sonja Green.
- Power-to-Gas: Die Brückentechnologie für eine Energiezukunft mit Wasserstoff
Die Crew der hydrogen pirates Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft nimmt weiter Fahrt auf. Grüner Wasserstoff gilt als Schlüssel für die Energiewende, denn er ist vielseitig einsetzbar, klimafreundlich und wird in Zukunft unverzichtbar sein – in der Industrie, im Verkehr und als Energiespeicher. Doch der Weg dorthin ist anspruchsvoll. Er erfordert Zeit, Investitionen und neue Infrastrukturen. Damit die Potentiale von Wasserstoff bereits in der Übergangsphase genutzt werden können, sind Lösungen gefragt, die sofort verfügbar und einsetzbar sind. Referenzanlage Bernsteinsee mit Elektrolyseur und Methanisierung Wasserstoff als Fundament für Power-to-Gas-Technologien – Synthetisches Methan als Energieträger Überschüssiger Strom aus Wind- und Solaranlagen lässt sich per Elektrolyse effizient in Wasserstoff umwandeln. Die Erzeugung und auch die Speicherung von Wasserstoff sind technisch längst zuverlässig möglich. Doch für einen flächendeckenden Einsatz gibt es aktuell noch Hürden. Es fehlt an der notwendigen Wasserstoffinfrastruktur sowie an sonstigen Business Cases für die Wasserstoffnutzung. Unser Ansatz bei den hydrogen pirates ist daher ein anderer: Wir nutzen den durch Elektrolyse erzeugten Wasserstoff und setzen ihn zusammen mit CO₂ zu synthetischem Methan (SNG) in den von uns entwickelten Katalysatoren um. Dieses Gas kann ... · ähnlich wie Wasserstoff als Langzeitspeicher dienen, · problemlos in bestehende Gasnetze eingespeist werden, · vielseitig genutzt werden – ob für Wärme, Strom oder für den Verkehr. So verbinden wir die Vorteile von Wasserstoff mit der Speicherfähigkeit sowie einfacheren und günstigeren Handhabung von Methan – und machen erneuerbare, überschüssige Energie schon heute flexibel verfügbar. Funktionsweise der patentierten Power-to-Gas-Technologie Geschlossener CO 2 -Kreislauf durch modifiziertes Oxyfuel-Verfahren Einzigartig an unserer Technologie ist das sogenannte modifizierte Oxyfuel-Verfahren. Dabei nutzen wir den Sauerstoff aus der Elektrolyse anstelle von Umgebungsluft zur Verbrennung, wodurch reines CO₂ entsteht, welches nicht in die Atmosphäre gelangt, sondern im Prozess wiederverwendet wird. Es entsteht ein geschlossener CO₂-Kreislauf. Die Vorteile sind deutlich: Es gibt weder CO₂- noch NOx-Emissionen und auch keinen Feinstaub oder Methanschlupf. Gleichzeitig wird CO₂ nicht als schädliches Abfallprodukt betrachtet, sondern als wertvoller Rohstoff genutzt. Auf diese Weise schaffen wir eine echte Kreislaufnutzung – klimaneutral, effizient und zukunftsfähig. Emissionsfreie Verbrennung in den BHKW Eine Technologie für den Hochlauf und darüber hinaus Unsere Power-to-Gas-Anwendung ersetzt die Herstellung und Nutzung von Wasserstoff nicht, sondern ergänzt sie sinnvoll. Die Technologie bietet bereits heute greifbare Vorteile: Sie kann Versorgungslücken überbrücken, wenn Wind und Sonne einmal nicht genügend Energie liefern, ermöglicht den Aufbau saisonaler Energiespeicher und kann die bestehende Gasinfrastruktur als Puffer nutzen. Auf diese Weise leisten wir damit einen wichtigen Beitrag für die Energiezukunft hin zu einer verlässlichen und klimaneutralen Energieversorgung mit grünen Wasserstoff. Unsere Power-to-Gas-Technologie – kurz erklärt! Mehr erfahren in unserem Video auf YouTube . CYTOK Power-to-Gas Summit 2024 – Energie, die man spürt! Erlebe die Highlights unseres Summits im Aftermovie auf YouTube . Fazit Der Weg in eine vollständig wasserstoffbasierte, deutschlandweite als auch globale Energieversorgung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. CYTOKs Power-to-Gas-Technologie schafft bereits jetzt eine Brücke zwischen der grünen Wasserstofferzeugung und der praktikablen Energieanwendung. Wir nutzen nicht den reinen Wasserstoff, sondern wandeln ihn in SNG um - einen erneuerbar erzeugten, speicherfähigen und netzkompatiblen Energieträger. So lassen sich große Energiemengen auch langfristig vorhalten und bei Bedarf für Strom, Wärme oder industrielle Prozesse nutzen. Das schafft Versorgungssicherheit und unterstützt die Energiewende bereits heute. Sie haben Fragen, möchten Ideen zur Platzierung unserer Systeme an Ihrem Standort besprechen oder über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen? Wir freuen uns auf Ihre Nachricht – am besten direkt über das Kontaktformular auf unserer Website . ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Richard Vopel von der CYTOK GmbH. Crew der hydrogen pirates Über CYTOK – hydrogen pirates Die CYTOK GmbH aus Rostock bietet mit ihrer patentierten Power-to-Gas-Technologie eine zukunftsfähige Lösung. Überschüssiger grüner Strom wird in synthetisches Erdgas (SNG) umgewandelt, das emissionsfrei gespeichert und flexibel genutzt werden kann – kompatibel mit vorhandener Infrastruktur. Ihre Referenzanlage am Bernsteinsee (Sassenburg, Niedersachsen) beweist seit 2021 eindrucksvoll die Praxistauglichkeit der Technologie. CYTOK steht für effiziente, wirtschaftliche und klimafreundliche Energieversorgung/-speicherung – auch mithilfe von Kooperationen wie der ABB AG oder der GPSS Group aus Japan. Über FunderNation haben Interessierte derzeit die Möglichkeit, sich an der Finanzierungsrunde von CYTOK zu beteiligen – und damit in eine zukunftsweisende Greentech-Innovation zu SINNVESTIEREN . Die Bildrechte für alle verwendeten Medien liegen bei © CYTOK GmbH.
- Green SKHy: Gemeinsam für eine nachhaltige Industrie mit Wasserstoff
Der Umbau unserer Industrie in Richtung klimafreundlich und ressourcenschonend gehört zu den großen Aufgaben unserer Zeit. Genau hier setzt das Projekt Green SKHy an – ein grenzüberschreitendes Vorhaben, das den Einsatz von Wasserstoff im Industrie- und Energiesektor voranbringt. Gefördert wird es vom EU-Programm Interreg , das europäische Regionen miteinander vernetzt. Green SKHy verbindet Partner aus Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den Benelux-Ländern – mit einem gemeinsamen Ziel: den Aufbau einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft. Was macht Wasserstoff so spannend? Wasserstoff gilt als echter Energieheld der Zukunft – besonders für die Industrie. Denn dort werden große Mengen Energie gebraucht, oft bei sehr hohen Temperaturen. Bisher kommen dafür meist fossile Brennstoffe wie Gas oder Kohle zum Einsatz. Doch das geht auch anders: Mit grünem Wasserstoff , der aus erneuerbarer Energie per Elektrolyse hergestellt wird. Das Beste: Er ist emissionsfrei , vielseitig einsetzbar und kann sogar in der Stahl-, Chemie- oder Glasindustrie fossile Rohstoffe ersetzen. Damit leistet er einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz – und genau das macht ihn so wertvoll. Was macht Green SKHy konkret? Das Projekt hat ein klares Ziel: Wasserstofftechnologie fit für die Industrie machen. Dazu gehören zum Beispiel: · der Aufbau von Pilotanlagen , · die Entwicklung gemeinsamer Strategien, · der Austausch von Know-how, · und die Ausbildung von Fachkräften , die das Ganze in die Praxis bringen. Im Mittelpunkt steht die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg – zwischen Deutschland, Frankreich, der Schweiz und den Benelux-Staaten. Die Idee: Kompetenzen bündeln, voneinander lernen, Innovationen fördern – und gemeinsam schneller vorankommen. Green SKHy zeigt eindrucksvoll, wie europäische Zusammenarbeit ganz konkret dazu beitragen kann, unsere Industrie klimafreundlicher zu machen. Das Projekt steht für Fortschritt, Innovation – und dafür, dass wir globale Herausforderungen gemeinsam besser meistern können. Ein starker Impuls für die Wasserstoff-Zukunft in Europa! Neugierig geworden? Alle Infos zum Projekt gibt’s unter: www.green-skhy.eu Oder schreiben Sie direkt an: info@green-skhy.eu ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Hartmut Höfner-Kupsch (Projektleiter) und Fabio Chirico ( Unternehmenskommunikation, Events, Marketing) , beide Kolping Bildung Deutschland gGmbH, Bildungszentrum Völklingen. Über Green SKHy Green SKHy ist ein Interreg-Projekt zur Förderung grüner Wasserstofftechnologien in der Industrie. Es unterstützt transnationale Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Benelux – für eine klimafreundliche, innovative und wettbewerbsfähige Industrie in Westeuropa.
- 16. Niedersächsische Summer School Wasserstofftechnologien 2025
© Technische Universität Clausthal Sommer, Sonne, Wasserstoff! Hey Leute, aufgepasst – vom 15. bis 19. September 2025 findet in Oldenburg die 16. Niedersächsische Summer School Wasserstofftechnologien statt! Wenn du dich für grüne Energielösungen interessierst, Bock auf neue Kontakte hast oder praktisch in Sachen Karriere durchstarten willst – dann ist das dein Event! Warum mitmachen? Drei Highlights, die dich überzeugen: Wissen satt! Expert:innen aus Wissenschaft und Industrie geben Deep‑Dives in den gesamten Wasserstoff‑Kreislauf – von Produktion bis Anwendung. Vernetzen leicht gemacht! Ob Studierende, Berufseinsteiger:innen oder Forschende – das Rahmenprogramm bietet viel Gelegenheit, Leute zu treffen, Ideen zu diskutieren und vielleicht die nächste spannende Kooperation zu starten. Karriere‑Booster inklusive! Viele ehemalige Teilnehmende arbeiten inzwischen im Zukunftsfeld – Forschung, Wirtschaft oder Energie‑Branche. Das ist deine Chance, auch dabei zu sein! Das Programm in Kurzform (Details siehe Website 😉) Tag 1 (Mo, 15. Sep): Ankunft, Begrüßung, Überblick über Wasserstofftechnologien – PLUS: „Get‑Together“-Grillabend als perfekter Einstieg. Tage 2 & 3: Fokus auf Erzeugung, Speicher & Transport: Elektrolyseverfahren, Photokatalyse, Kavernenspeicher, Ammoniak‑Transport & mehr. Exkursion inklusive! Tag 4: Anwendungen im Fokus: Verbrennung, Gasturbinen, Industrieanwendungen bis hin zu H₂‑Tankstellen – plus Stadtführung Oldenburg. Tag 5 (Fr, 19. Sep): Abschluss mit gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, Importchancen für grünen Wasserstoff, Lebenszyklusanalyse & Feedback‑Runde – inkl. Ausblick auf 2026! Leistungen – kurz & bündig: Teilnahme am fünftägigen Rahmenprogramm Teilnahmezertifikat Mittagessen & Pausenbewirtung Tagungsunterlagen (Download) Bei Buchung mit Unterkunft: vier Übernachtungen in der gewählten Zimmerkategorie (inkl. Frühstück) Noch schnell anmelden? Falls du dabei sein willst – jetzt gleich anmelden! Eine Woche voller Austausch, Zukunftstechnologie und Networking – für alle, die den Wandel mitgestalten wollen! #HydrogenRocks #SummerSchool2025 #Energiewende #Netzwerken ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Dr.-Ing. Andreas Lindermeir , Abteilungsleiter Chemische Energiesysteme, Technische Universität Clausthal, CUTEC Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum. Die Bildrechte für alle Bilder liegen bei der Technischen Universität Clausthal. Über die Niedersächsische Summer School Die 16. Niedersächsische Summer School wird vom Forschungszentrum Energiespeichertechnologien (EST) der Technischen Universität Clausthal in Kooperation mit dem DLR-Institut für Vernetzte Energiesysteme und dem Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (efzn) organisiert. In der Veranstaltungsreihe treffen sich Studierende und Nachwuchswissenschaftler:innen mit Partnern aus der Industrie. Expert:innen berichten aus erster Hand über Praxiswissen und Lösungsansätze. Der Themenschwerpunkt wechselt seit 2023 zwischen "Brennstoffzellen und Batterien" und "Wasserstofftechnologien". Während im Zukunftsfeld Wasserstofftechnologien renommierte Expert:innen aus Wissenschaft und Wirtschaft die wesentlichen Aspekte des Wasserstoffzyklus - von der Erzeugung über Transport und Speicherung bis hin zur Anwendung - beleuchten, werden im Themenschwerpunkt Brennstoffzellen- und Batterien aktuelle Themen dieser Technologien im Detail beleuchtet und die dafür erforderlichen Grundlagen der Elektrochemie, Thermodynamik, Materialwissenschaft und Energietechnik vermittelt. Die theoretische Wissensvermittlung wird mit praktischen Übungen verbunden zu einem Gesamtangebot aus Theorie, Simulation, Komponentenentwicklung, Systemaufbau und Systemintegration.
- Wasserstoff aus dem Ausland ...
Warum Deutschland mehr Wege fördern sollte! © Dr. André Wolf Deutschland will in Zukunft viel mehr grünen Wasserstoff benutzen – also Wasserstoff, der mit erneuerbarer Energie (wie Wind oder Sonne) hergestellt wurde. Das hilft dem Klima und macht Deutschland unabhängiger von anderen Energiequellen wie Erdgas. Doch: Grünen Wasserstoff herzustellen und nach Deutschland zu bringen, ist kompliziert und teuer. Bisher hilft der Staat mit einem Programm namens H2Global , das den Import regelt. Das ist ein guter Anfang – aber wenn man sich nur auf dieses System verlässt, könnte es auf Dauer Probleme geben. Besser wäre es, wenn Deutschland mehrere Wege gleichzeitig unterstützt , also ein „buntes“ Fördersystem hat. Dann wird alles günstiger, sicherer und flexibler. Warum Wasserstoff aus anderen Ländern so wichtig ist Stell dir vor, dein Handy braucht viel Strom, aber deine Powerbank ist fast leer. Was machst du? Du suchst eine neue Steckdose – vielleicht sogar in einem anderen Haus. Genauso ist es mit Wasserstoff: 1. Wir brauchen ihn für den Klimaschutz. In vielen Fabriken kann man nicht einfach Strom benutzen, sondern braucht eine andere Energieform. Grüner Wasserstoff ist da eine super Lösung. Zum Beispiel bei der Herstellung von Stahl oder in Chemiewerken. 2. Wir haben in Deutschland nicht genug Platz. Um all den Wasserstoff selbst zu produzieren, bräuchten wir sehr viele Windräder und Solaranlagen – dafür fehlt der Platz. Andere Länder wie Marokko, Chile oder Australien haben viel mehr Sonne oder Wind und könnten für uns mitproduzieren. 3. Import ist langfristig günstiger. In sonnigen Ländern ist die Produktion einfacher und billiger. Auch die EU sagt: Wir wollen bis 2030 zehn (10 )Millionen Tonnen Wasserstoff importieren. Die Probleme beim Wasserstoff-Import So gut das klingt – es gibt einige Hürden: 1. Transport ist teuer. Wasserstoff kann man nicht einfach in eine Flasche füllen. Oft wird er in anderen Stoffen „verpackt“, z. B. in Ammoniak oder Methanol , und dann mit dem Schiff transportiert. Dafür braucht man teure Spezialterminals. 👉 Beispiel: So wie man heiße Suppe in eine Thermoskanne füllen muss, damit sie warm bleibt – und nicht einfach in einen Joghurtbecher. 2. Kaum Planung, viel Unsicherheit. Viele Firmen wissen nicht: Wird sich das lohnen? Wer kauft den Wasserstoff später? Wie teuer wird er? Ohne klare Regeln traut sich kaum jemand, zu investieren. Wie hilft H2Global – und wo liegt das Problem? H2Global ist ein staatliches Förderprogramm. Es funktioniert so: - Der Staat sagt: „Liebe Firmen im Ausland, wir kaufen euren Wasserstoff zu einem festen Preis.“ - Dann verkauft H2Global den Wasserstoff an deutsche Firmen weiter – meist für weniger Geld. - Die Lücke (also der Verlust) wird mit Steuergeld ausgeglichen. Das ist erst mal gut, weil es Planungssicherheit gibt. Aber: Das System ist sehr zentral – also stark vom Staat gelenkt. Wie ein großer Marktplatz, auf dem nur eine Hand voll Leute entscheiden, wer was kaufen darf und zu welchem Preis. Das kann auf Dauer den Wettbewerb behindern. Neue Ideen: So könnte man besser fördern 1. Prämien für private Verträge Man könnte Firmen eine Belohnung (Prämie) geben, wenn sie selbst Wasserstoff einkaufen, also eigene Verträge mit Herstellern im Ausland abschließen. 👉 Beispiel: Stell dir vor, du bekommst 20 Euro geschenkt, wenn du nicht in die Schulkantine gehst, sondern dein Mittagessen selbst beim Bäcker kaufst. So entstehen viele neue Wege, wie man Essen (oder in unserem Fall Wasserstoff) bekommt. Vorteile: - Firmen können besser selbst entscheiden, wie viel, wann und von wem sie kaufen. - Der Wettbewerb steigt, die Preise sinken schneller. 2. Förderung von Handelsmärkten (wie Börsen) Ein weiterer Vorschlag: Es könnte sogenannte Derivatemärkte geben. Dort handeln Firmen mit Verträgen über zukünftige Preise – wie an der Börse. Wer Angst hat, dass die Preise stark schwanken, kann sich dort absichern. 👉 Beispiel: Du kaufst heute ein Kinoticket für in drei Monaten – für 10 Euro. Wenn es dann 15 Euro kostet, hast du gespart. Wenn es nur 7 Euro kostet, hast du Pech gehabt. Aber du wusstest vorher genau, was du zahlst. So entsteht Sicherheit. Der Staat könnte helfen, damit solche „Wasserstoffbörsen“ entstehen – zum Beispiel durch Zuschüsse für erste Geschäfte. Warum Europa dabei mitmachen muss Es bringt wenig, wenn nur Deutschland solche Systeme aufbaut. Besser ist es, wenn ganz Europa zusammenarbeitet – wie bei Strom oder Erdgas. 👉 Beispiel: Stell dir vor, in jedem EU-Land gäbe es einen anderen Handy-Ladekabel-Stecker. Super unpraktisch, oder? Einheitliche Regeln und Leitungen für Wasserstoff wären genauso sinnvoll. Dafür braucht es: - gemeinsame Regeln der EU - Verbindungsleitungen (Pipelines) zwischen Ländern - einen zentralen Markt, wie z. B. die niederländische Gasbörse TTF Deutschland sollte hier mit gutem Beispiel vorangehen und beim Aufbau helfen. © Dr. André Wolf, Head of Division, cep | Centrum für Europäische Politik. Fazit Deutschland braucht Wasserstoff – und zwar aus dem In- und Ausland. Damit der Import klappt, reicht ein Förderprogramm wie H2Global nicht aus. Besser ist: - Verschiedene Fördermöglichkeiten gleichzeitig zu nutzen. - Firmen eigene Verträge abschließen zu lassen. - Neue Handelsplätze zu schaffen. - Mit Europa zusammenzuarbeiten. So entsteht ein stabiler, fairer und günstiger Wasserstoffmarkt – für alle. ______________________________________________________________________________ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Dr. André Wolf , Fachbereichsleiter Technologische Innovation, Infrastruktur und industrielle Entwicklung , cep | Centrum für Europäische Politik ‒ Stiftung Ordnungspolitik und Forschungsbereichsleiter "Energie, Klima, Umwelt" , Hamburgisches WeltWirtschaftsInstitut (HWWI). Wir haben den Originaltext gemeinsam leicht modifiziert. Der Originalartikel mit dem Titel " Wasserstoffimporte: Plädoyer für ein diversifiziertes Fördersystem" wurde hier veröffentlicht (Wirtschaftsdienst, 105. Jahrgang, 2025 · Heft 8 · S. 598–602). Der Download des Artikels ist auf der Website vom Wirtschaftsdienst möglich. Das cep | Centre for European Policy Network ist der europapolitische Think Tank der gemeinnützigen Stiftung für Ordnungspolitik. Die Arbeit des cep basiert auf den Prinzipien der freien Marktwirtschaft. Der Wirtschaftsdienst , herausgegeben von der ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, ist die anerkannte Zeitschrift für aktuelle Debatten zur deutschen Wirtschaftspolitik. Der Wirtschaftsdienst publiziert Beiträge von namhaften Autor:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zu wirtschafts- und sozialpolitischen Themen, die aktuell diskutiert werden. Mit seinen Inhalten bildet er eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Forschung und politischer Praxis.
- Kolping Bildung Deutschland
Tradition trifft Zukunft in Völklingen und Saarbrücken ! © Kolping Bildung Kolping Bildung Deutschland ist an über 30 Standorten aktiv – darunter auch in Völklingen und Saarbrücken . Seit 1990 setzt sich Kolping für Fachkräftesicherung ein und zeigt, wie man soziale Werte mit moderner Bildung verbindet. Das Bildungszentrum in Völklingen gibt es bereits seit 1973 – und gemeinsam mit dem Standort in Saarbrücken lebt hier die Idee von Adolph Kolping weiter: Menschen stärken und auf das Berufsleben vorbereiten. Besonders im technisch-gewerblichen Bereich ist Kolping im Saarland ganz vorne mit dabei. Der soziale Ursprung: Adolph Kolping und seine Vision Adolph Kolping war selbst Handwerker – gelernter Schuster. Er wusste, wie hart das Leben damals für junge Gesellen war, vor allem in der Zeit der Industrialisierung. Deshalb gründete er 1849 in Köln den ersten Gesellenverein : ein Ort, an dem junge Handwerker Unterstützung, Bildung und Gemeinschaft fanden. 1853 folgte dann das erste Gesellenhaus , das preiswerte Unterkunft und Weiterbildung anbot – ein echtes soziales Start-up seiner Zeit. Ausbildung mit Zukunft – mitten im Saarland Die Kolping-Bildungszentren in Völklingen und Saarbrücken führen diese Idee bis heute weiter – und das sehr erfolgreich. Sie sind starke Partner für technische und gewerbliche Berufe in der Region. Hier lernen junge Menschen praxisnah, was morgen gefragt ist. Ob Metall, Elektro, Logistik oder Pflege – Kolping bringt Menschen in Berufe mit Perspektive. Ein echtes Highlight ist die neue Qualifizierung im Bereich Wasserstofftechnik – gemeinsam mit der IHK Saarland. Sie richtet sich an Fachkräfte aus dem technisch-industriellen Bereich und zeigt: Tradition und Hightech müssen kein Widerspruch sein!Auch international ist Kolping gut vernetzt: Als Hauptpartner im EU-Projekt „Green SKHy“ bringt Kolping das Thema Wasserstoff auf europäische Bildungsebene. (Mehr dazu im nächsten Blogbeitrag.) Und das Beste: Die Angebote richten sich an alle – unabhängig von Alter, Herkunft oder Schulabschluss. Bildung soll für jeden zugänglich sein – ganz im Sinne von Adolph Kolping. Die AZAV-Zertifizierung steht dabei für geprüfte Qualität. Brücke zwischen Schule und Beruf Nicht jeder Weg verläuft geradlinig – das weiß man bei Kolping. Deshalb gibt es spezielle Programme wie die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen (BvB) oder die außerbetriebliche Berufsausbildung (BaE) . Beides sind wichtige Angebote für junge Menschen, die (noch) keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Hier wird nicht nur Wissen vermittelt – hier entstehen neue Chancen fürs Leben. Fazit Kolping Bildung Deutschland in Völklingen und Saarbrücken zeigt, wie gut soziales Engagement und moderne Berufsbildung zusammenpassen. Von Technik bis Pflege, von Logistik bis Gastronomie – hier findet jeder seinen Platz. Besonders innovativ: die neuen Angebote rund um Elektrofachkraft und Wasserstofftechnik . Mit dieser Mischung aus Herz, Hand und Hightech bringt Kolping die Vision Adolph Kolpings ins 21. Jahrhundert – und gestaltet die Arbeitswelt von morgen aktiv mit. Lust auf Ausbildung oder Weiterbildung bei Kolping? Dann schaut vorbei: www.kolping-bildung-deutschland.de Oder schreibt uns direkt: info@kolping-bildung-deutschland.de Oder ruft uns an: 06898 56628101 (Völklingen) | 0681 96875301 (Saarbrücken) Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Hartmut Höfner-Kupsch (Projektleiter) und Fabio Chirico ( Unternehmenskommunikation, Events, Marketing) , beide Kolping Bildung Deutschland gGmbH, Bildungszentrum Völklingen. Kurzprofil Kolping Bildung Deutschland ist ein regionaler sozialer Bildungsdienstleister mit 30 Standorten in NRW, Saarland und Brandenburg. Seit 1990 spezialisiert auf technisch-gewerbliche Ausbildung, bietet das Unternehmen berufsvorbereitende Maßnahmen, außerbetriebliche Berufsausbildung und innovative Weiterbildungen. Die Standorte Völklingen und Saarbrücken setzen Adolph Kolpings soziale Vision der Handwerkerförderung erfolgreich in die moderne Bildungslandschaft um.
- Hydrogeit Verlag bietet Basisseminar für Wasserstoff-Einsteiger an
Der langjährige Herausgeber der Fachzeitschrift HZwei beschreitet neue Wege im Wasserstoff-Sektor. © Sven Geitmann Nach der Übergabe des HZwei-Magazins an den Gentner Verlag betätigt sich der Wasserstoffexperte Dipl. Ing. Sven Geitmann seit April 2025 als Berater - und zukünftig auch als Wissensvermittler. © Sven Geitmann Als Gründer und Inhaber des Hydrogeit Verlags bietet Sven Geitmann fortan auch Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen über die gesamte Bandbreite der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Technologie an. Als erstes ist ein Einsteigerseminar am 18. September 2025 geplant, bei dem in gemütlicher Atmosphäre und kleiner Runde in den Räumlichkeiten des Hydrogeit Verlags H2- und BZ-Grundlagen vermittelt werden. Eingeladen sind alle Mitarbeitenden aus Stadtwerken, Behörden, Bildung und Umweltverbänden, wie Techniker:innen, Ingenieure/Ingenieurinnen, Chemiker:innen, Physiker:innen und auch Kommunalpolitiker:innen, Lehrkräfte, Unternehmer:innen, Journalist:innen und Multiplikator:innen. Kurz: Alle Interessierten mit technischem und/oder wirtschaftlichem Interesse. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. © Sven Geitmann Inhaltlich geht es um die Eigenschaften von Wasserstoff, Herstellungs-, Speicher- und Transportmethoden, Anwendungsbeispiele, die Rolle von Wasserstoff in Industrie, Verkehr und Wärmeversorgung sowie die Funktionsweise von Brennstoffzellen und wo diese angewandt werden können. Ein zentraler Punkt wird der aktuelle Stand sein, was aktuell politisch und technologisch passiert. Zudem bietet das Seminar die Gelegenheit, sich mit anderen Teilnehmenden zu vernetzen, eigene Projekte vorzustellen und reichlich eigene Fragen einzubringen. Momentan geplanter Ablauf: 09:30 Begrüßung & Einführung 10:00 Block 1: Wasserstoff-Grundlagen kompakt 12:30 Mittagspause (inkl. Verpflegung) 13:30 Block 2: Anwendungen, Trends & Diskussion 15:30 Vernetzung & Kurzvorstellungen der Teilnehmenden 16:15 Ausblick & Verabschiedung 16:30 Seminarende © ZBT Dipl.-Ing. Sven Geitmann ist langjähriger Wasserstoffexperte und verfügt über Einblicke in die Welt der H2- und BZ-Technologie wie kaum ein anderer. Seit 28 Jahren beschäftigt er sich mit dieser zukunftsträchtigen Thematik, 20 Jahre davon als Herausgeber der Fachzeitschrift HZwei. Die regulären Seminargebühren belaufen sich auf 385 Euro (inkl. MwSt.). Good to know: Für die Erstveranstaltung gibt es einen Rabatt über 50 Euro sowie weitere 40 Euro Frühbucher-Rabatt bei einer Buchung bis zum 31. August 2025. Mehr Infos zur Veranstaltung gibt es auf der Seite von Eventbrite - hier kann auch direkt gebucht werden - oder auf der Seite des Hydrogeit Verlags . Kleiner Tipp: Wer schnell ist und sparen will, bucht das Seminar am besten direkt per Mail und spart die Vermittlungsgebühr von Eventbrite. Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Dipl. Ing. Sven Geitmann, Gründer und Inhaber des Hydrogeit Verlags .
- Hy.Summit.Rhein.Ruhr 2025
Drei Tage. Drei Städte. Ein Ziel: Die Wasserstoffzukunft gemeinsam gestalten. Nach der WOCHE DES WASSERSTOFFS ist vor dem nächsten Branchengipfel: Der Hy.Summit.Rhein.Ruhr 2025 lädt am 1. September nach Duisburg (Rheingalaxie), am 2. September nach Bochum (RuhrCongress) – und im ersten Quartal 2026 nach Hamm (Hy.Lab) ein. Die Veranstaltungen bringen Entscheider:innen und Expert:innen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zusammen, um gemeinsam an einer nachhaltigen Wasserstoffzukunft zu arbeiten. Was erwartet Sie? ✅ Über 50 Speaker:innen – mit spannenden Perspektiven und Expertise ✅ Keynotes und Panels – zu zentralen Fragen der Wasserstoffwirtschaft ✅ Innovationsmesse – mit Lösungen von Forschung, Industrie und Start-ups ✅ Networking-Formate – darunter das Hy.Dinner und der Hy.Life-Abend ✅ Raum für Diskussionen und Austausch – auch über Branchengrenzen hinweg Zu den Speaker:innen zählen unter anderem : • Friedrich Merz (Bundeskanzler) (tbc) • Sören Link (Oberbürgermeister Duisburg) • Prof. Dr. Barbara Albert (Rektorin, Universität Duisburg-Essen) • Markus Bangen (Vorstandsvorsitzender duisport) • Dennis Grimm (SEB & COO thyssenkrupp Steel Europe) • Kerstin Maria Rippel (Hauptgeschäftsführerin Wirtschaftsvereinigung Stahl) • ... und viele weitere Akteur:innen aus Industrie, Politik, Kommunen und Forschung 🎯 Für wen ist der Hy.Summit? Ob Sie als Unternehmen in den Wasserstoffmarkt einsteigen, als Kommune nach Konzepten suchen, sich als Wissenschaftler:in oder Studierende für klimafreundliche Energiezukunft engagieren – der Hy.Summit bietet konkrete Anknüpfungspunkte . Hier geht’s zur Agenda . Bei Fragen zum Hy.Summit.Rhein.Ruhr finden Sie hier Ansprechpartner:innen. Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Joyce Juppien, HUB-Managerin Unternehmenskommunikation & Social Media, Duisburg Business & Innovation GmbH










