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- Wasserstoff in der KielRegion: Gemeinsam Richtung Zukunft
Die KielRegion – bestehend aus der Landeshauptstadt Kiel sowie den Kreisen Plön und Rendsburg-Eckernförde – positioniert sich als Vorreiterin in Sachen grüner Wasserstoff. Mit ihrer einzigartigen Lage, zwei Tiefseehäfen und direkter Anbindung nach Skandinavien bietet die Region ideale Voraussetzungen für die Produktion, Verarbeitung und den Transport von Wasserstoff. Von HyStarter zu HyExperts: Der Weg zur Wasserstoffregion Bereits 2019 wurde die KielRegion als eine von neun HyStarter-Regionen ausgewählt. In einem moderierten Prozess wurde gemeinsam mit regionalen Akteuren eine Grundlagenstudie zum Thema Wasserstoff erarbeitet, mit Fokus auf den Mobilitätssektor. Die Ergebnisse zeigten deutlich das Potenzial der Region für eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft. Aufbauend auf diesen Erkenntnissen erhielt die KielRegion den Zuschlag für das HyExperts-Projekt. Mit einer Förderung von 400.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr wird nun ein umsetzungsfähiges Gesamtkonzept für eine regionale Wasserstoffwirtschaft erstellt. Ziel ist es, tragfähige Modelle zu erarbeiten und konkrete Projekte zur Anwendung von grünem Wasserstoff in der Region zu realisieren. HY.Kiel: Grüner Wasserstoff für die Mobilität Ein Leuchtturmprojekt in der Region ist HY.Kiel. Auf dem Gelände der ehemaligen Kieler Nachrichten-Druckerei entsteht eine Wasserstoffproduktionsanlage mit einer Leistung von zwei Megawatt sowie eine Tankstelle für Lkws, Busse und Pkws. Die Anlage wird jährlich bis zu 170 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und damit einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Mobilität in und um Kiel leisten. WOCHE DES WASSERSTOFFS: Infostand auf der Kieler Woche Im Rahmen der deutschlandweiten "WOCHE DES WASSERSTOFFS" wird die KielRegion mit einem Infostand auf der Kieler Woche 2025 vertreten sein. Besucherinnen und Besucher können sich dort über die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Wasserstoff informieren. Als besonderes Highlight wird ein Brennstoffzellen-Lkw von Voigt Logistik ausgestellt, um die Technologie erlebbar zu machen. Zum Kalendereintrag geht's hier . Gemeinsam für eine nachhaltige Zukunft Die KielRegion zeigt eindrucksvoll, wie durch regionale Zusammenarbeit und gezielte Projekte der Weg in eine nachhaltige Wasserstoffzukunft gestaltet werden kann. Mit Engagement und Innovationsgeist wird hier ein bedeutender Beitrag zur Energiewende geleistet. Besuchen Sie den Infostand der KielRegion auf der Kieler Woche und erfahren Sie mehr über die spannenden Entwicklungen rund um das Thema Wasserstoff in Ihrer Region. Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit Frank Pflugfelder, Annika Mester und Hannah Czeppan von der KielRegion GmbH . Danke für Ihre Unterstützung.
- Die WOCHE DES WASSERSTOFFS 2020 - auch digital ein Erfolg
Wenn eigentlich die WOCHE DES WASSERSTOFFS stattfinden soll, aber gleichzeitig eine Pandemie ist. Das Jahr 2020 war in jeder Hinsicht ein besonderes Jahr. Und nach der erfolgreichen WOCHE DES WASSERSTOFFS 2019 standen zunächst für die WDWN 2020 alle Zeichen auf Grün. In den norddeutschen Ländern wurde gerade an einer gemeinsamen Wasserstoffstrategie gearbeitet. Was lag also näher, als auf eine WOCHE DES WASSERSTOFFS NORD unter Beteiligung der Länder Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein zu setzen. Gedacht, geplant, umgesetzt. Anlässlich der Verabschiedung der gemeinsamen Wasserstoff-Strategie der fünf norddeutschen Küstenländer beim Herbst-Treffen der Minister in Lübeck im November 2019, wurde die Ausrichtung der WOCHE DES WASSERSTOFFS NORD 2020 vom 08.06. bis 14.06.2020 bekannt. Der Startschuss war gefallen! Wind, Wasser und vielfältige Wasserstoffanwendungen in Norddeutschland Norddeutschland ist aus „Wasserstoffsicht“ ungeheuer vielfältig und spannend, denn hier ist es möglich die ganze „Wasserstoff-Geschichte“ zu erzählen. Von der Elektrolyse, die „Überschussstrom“ speichert, der Vorhaltung von großen Mengen Wasserstoff in Kavernen bis zum Einsatz im Straßenverkehr, auf der Schiene, im Wasser oder in der Luft, sind alle H2-Anwendungen in Norddeutschland zu finden. Unternehmen, Institutionen, Städte und Kreise der fünf norddeutschen Länder waren eingeladen, ihre Wasserstoff-Anwendungen im Rahmen der WDWN2020 im Juni 2020 vorzustellen. Events, wie Eröffnungen, Tage der offenen Tür mit Probefahrten-Aktionen, Vorträge und Präsentationen sollten für die Besucher ein praktisches Erleben der Wasserstoff-Technologie und eine Diskussion darüber möglich machen. Dann fanden wir uns inmitten einer Pandemie wieder. Pandemie heißt umdenken – WOCHE DES WASSERSTOFFS goes digital Die Pandemiesituation forderte uns heraus, schnell und effektiv umzudenken und eine Lösung zu finden, wie unsere Aktionswoche trotzdem stattfinden könnte. Die Idee, die WOCHE DES WASSERSTOFFS digital stattfinden zu lassen, lag auf der Hand, aber wie umsetzen? In Gesprächen mit den teilnehmenden Unternehmungen, Hochschulen, Städten, Politikern und Verbänden wurde schnell klar, dass es funktionieren würde, virtuell die Türen für Besucher zu öffnen. Das Alleinstellungsmerkmal waren Kurzfilme, die unsere Akteure in den Mittelpunkt stellten. Gut zwei Wochen lang haben wir Filme gedreht, Experten in ihrem täglichen Umfeld begleitet und befragt. Wir haben beobachtet, gestaunt, gelernt, gelacht und wieder mal festgestellt, wie spannend die Themen rund um Wasserstoff und seine Anwendungsmöglichkeiten sind. Insgesamt sind bei den Dreharbeiten 15 Stunden beeindruckendes Filmmaterial entstanden. Diese 15 Video-Reportagen der WDWN 2020 digital haben wir u.a. über die Social-Media-Kanäle der H2 MOBILITY Deutschland, der Initiatorin der WDW, verbreitet. Das Echo hat uns positiv umgehauen: Akteure, Partner, Unterstützer und die „virtuellen“ Teilnehmer der WDWN2020 waren begeistert und sprechen uns heute noch auf die Beiträge an!
- Wasserstoffevents in ganz Deutschland
Mehr Wasserstoff erleben und verstehen Zum 5. Mal verbindet die WOCHE DES WASSERSTOFFS (WDW) vom 10. bis zum 18. Juni 2023 Live- und digitale Wasserstoffevents: Ausstellungen und Präsentationen, Webinare und Vorträge, Werks- und Laborführungen, Bürgerfeste und mehr - und das in ganz Deutschland. Erfahren Sie mehr über die WOCHE DES WASSERSTOFFS , über Ihre Teilnahmemöglichkeiten und die Partner: Klicken Sie sich in das Live-Webinar am 25. April um 10 Uhr. Die Events der teilnehmenden Unternehmungen, Hochschulen, Netzwerke, Initiativen, Kreise und Städte werden in Eigenverantwortung finanziert und veranstaltet, aber gemeinsam im Rahmen der WDW kommuniziert und beworben. Haben Sie Interesse, planen Sie eine Veranstaltung vom 10. bis 18. Juni? Dann melden Sie sich gerne bei Mona M. Kaluza unter hallo@woche-des-wasserstoffs.de . Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite .
- Dr. Bettina Hübschen – Impulsgeberin für die Wasserstoffzukunft
©Saarländische Wasserstoffagentur Dr. Bettina Hübschen steht in der ersten Reihe der saarländischen Wasserstoffbewegung. Als Geschäftsführerin der Saarländischen Wasserstoffagentur GmbH und Schirmherrin der WOCHE DES WASSERSTOFFS 2025 treibt sie die Energiewende mit klarem Fokus und Engagement voran. Die Saarländische Wasserstoffagentur: Innovation für die Region Die Saarländische Wasserstoffagentur GmbH unterstützt Bürger*innen und Unternehmen im Saarland dabei, die Chancen nachhaltiger Wasserstofftechnologien zu erkennen und praktisch zu nutzen. Ziel ist es, den Strukturwandel aktiv zu gestalten und eine lebenswerte Zukunft für alle Generationen zu sichern. Als zentrale Plattform berät die Agentur Wirtschaft und Politik, vernetzt gezielt relevante Akteure und begleitet Förderprojekte, Gründungen, Ansiedlungen sowie die strategische Öffentlichkeitsarbeit. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung und Umsetzung der Wasserstoffstrategie des Saarlandes. Um diese mit Leben zu füllen, hat die H2Saar verschiedene Veranstaltungsformate etabliert: Hy.Spot bietet "virtuellen" Raum für die Präsentation innovativer Produkte und Geschäftsmodelle, Hy.Con verknüpft strategischen Austausch mit gezielter Netzwerkarbeit, und Hy.MAT lädt im kreativen Workshop-Format zur aktiven Mitgestaltung ein. Ein Meilenstein war der 1. Saarländische Wasserstoffkongress im Mai 2024 im Saarbrücker Schloss, bei dem zentrale Erkenntnisse der saarländischen Wasserstoff-Potenzialanalyse vorgestellt und diskutiert wurden. Ein weiterer zentraler Baustein ist das Thema Bildung und Fachkräftesicherung . Die Agentur bietet gezielte Informations- und Weiterbildungsformate für Unternehmen und Privatpersonen an und unterstützt aktiv bei der Suche nach qualifiziertem Personal für die wachsende Wasserstoffwirtschaft. Darüber hinaus spielt die Öffentlichkeits- und Akzeptanzarbeit eine entscheidende Rolle für das Gelingen der Energiewende. Hier setzt auf breite Beteiligung und niedrigschwellige Angebote – insbesondere während der WOCHE DES WASSERSTOFFS, die idealen Bedingungen schafft, um Wasserstofftechnologien erlebbar zu machen, Wissen zu vermitteln und Begeisterung für den Wandel zu wecken. Aber auch das Ermitteln und Analysieren von Daten und Fakten gehört zum Kerngeschäft der Wasserstoffagentur. Mit der Potentialanalyse wurden die saarländischen Unternehmen gezielt nach ihren Wasserstoffbedarfen befragt und den Kriterien, die erfüllt sein müssen, damit diese Bedarfe auch tatsächlich entstehen. Auf Basis dieser Datenerhebung können dann Strategien entwickelt werden. So schafft die Saarländische Wasserstoffagentur Sichtbarkeit, Orientierung und Austausch – und positioniert das Saarland als starken Standort im Wasserstoffzeitalter. Atrium - Haus der Wirtschaftsförderung | © Peter Kerkrath Dr. Bettina Hübschen: Brückenbauerin zwischen Praxis und Vision Dr. Hübschen verbindet strategisches Denken mit praktischer Umsetzung. Ihre Rolle als Schirmherrin der WOCHE DES WASSERSTOFFS unterstreicht ihr Engagement, die Themen Nachhaltigkeit und Innovation in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch ihre Führung bei der Saarländischen Wasserstoffagentur gelingt es, regionale Projekte in der Großregion mit Partnern in Luxemburg und Frankreich und mit nationalen Initiativen zu verknüpfen und somit einen bedeutenden Beitrag zur deutschen Wasserstoffstrategie zu leisten. ©Saarländische Wasserstoffagentur Wie geht’s weiter im Wasserstoffland Saarland? Die saarländischen Wasserstoffvorhaben treten von der Projekt- in die Umsetzungsphase. Die saarländische Stahlindustrie beginnt mit dem Bau der Direktreduktionsanlage, in der perspektivisch große Mengen an Wasserstoff eingesetzt werden. Die Versorgung mit Wasserstoff erfolgt bis zum Anschluss an das deutsche Kernnetz durch lokale Erzeugung. Auch im Mobilitätssektor gibt es Fortschritte. Die ersten Wasserstoffbusse sind in Saarbrücken in Betrieb gegangen. Auch in Zukunft wird die Arbeit der saarländischen Wasserstoffagentur konsequent fortgeführt: Die Formate Hy.Spot, Hy.Con und Hy.MAT werden weiterentwickelt und fortgesetzt. Der Saarländische Wasserstoffkongress pausiert in diesem Jahr, da das Saarland Gastgeber des renommierten Handelsblatt Wasserstoffgipfels ist – ein starkes Signal für die überregionale Bedeutung der Region. Gleichzeitig werden die Erkenntnisse der Wasserstoff-Potenzialanalyse gezielt weiterverfolgt: Aktuell steht der Mobilitätssektor im Fokus. Mit der Veranstaltung Hy.Drive hat die Wasserstoffagentur entscheidende Akteure der H₂-Mobilität zusammengebracht, eine Umfrage initiiert und damit den Grundstein für eine bedarfsgerechte Planung des saarländischen Wasserstofftankstellennetzes gelegt. Auch in puncto Akzeptanz und länderübergreifender Zusammenarbeit wird der Kurs fortgesetzt. Gemeinsam mit Partnern aus Luxemburg, Frankreich, Belgien und Rheinland-Pflalz hat sich die Saarländische Wasserstoffagentur für ein Interreg-Projekt beworben, das die öffentliche Wahrnehmung und das Bewusstsein für Wasserstoff in der Großregion erforschen soll – ein weiterer Baustein auf dem Weg zu einer vernetzten, nachhaltigen Wasserstoffzukunft. Darüber hinaus richtet sich der Blick auch auf die politischen Entwicklungen: Sowohl die mögliche Neuausrichtung der Bundesregierung als auch die aktuellen Veränderungen in Brüssel könnten neue Impulse oder Herausforderungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft mit sich bringen. Förderstrukturen, regulatorische Rahmenbedingungen und industriepolitische Signale spielen eine zentrale Rolle – die Saarländische Wasserstoffagentur begleitet diese Prozesse aufmerksam, um Chancen frühzeitig zu identifizieren und in die Region zu tragen. Ein zentrales Element in der Öffentlichkeitsarbeit bleibt die WOCHE DES WASSERSTOFFS 2025. Den Auftakt bildet ein Hy.Spot-Termin, bei dem sich zwei innovative saarländische Unternehmen vorstellen. Im Anschluss folgt eine dreitägige Ausstellung auf dem Kraftwerksstandort Völklingen-Fenne, an dem zukünftig auch der Elektrolyseur für die Region entstehen wird. Die Ausstellung ist in drei thematische Schwerpunkte gegliedert: 24.06.2025 – Schülertag an der saarländischen H2-Expo sowie ein kombiniertes Hy.Con/Hy.MAT-Netzwerkevent am Nachmittag 25.06.2025 – Studenten- und Forschungstag an der saarländischen H2-Expo 26.06.2025 – Wasserstofftag für alle an der saarländischen H2-Expo ( Öffentlichkeitstag) Zudem werden am 24. und am 26.06. in der wissenswerkstatt Experimente für Kids und Teens angeboten. Den krönenden Abschluss bildet am 28.06. ein Familientag auf dem MINT-Campus, bei dem auch die Gewinner*innen des Schülerwettbewerbs prämiert werden – ein klares Zeichen für die Verankerung von Bildung und Nachwuchsförderung in der Wasserstoffstrategie des Saarlandes. Die Zukunft bleibt also spannend – und das Saarland ist bereit, sie aktiv mitzugestalten. Weitere Informationen finden Sie auf den offiziellen Webseiten der Saarländischen Wasserstoffagentur und hier bei der WOCHE DES WASSERSTOFFS . Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit dem tollen Team von der Saarländischen Wasserstoffagentur: Dr. Bettina Hübschen, Nancy Cattarius und Waldemar Witt . Danke für den tollen Input.
- Moin! Wir sind das Team hinter der WOCHE DES WASSERSTOFFS
Wer ist eigentlich dieses „Wir“? - Das WOCHE DES WASSERSTOFFS-Team stellt sich vor. Die eigentliche WOCHE DES WASSERSTOFFS (WDW) findet „nur“ einmal im Jahr statt – 2022 als WOCHE DES WASSERSTOFFS SÜD vom 25. Juni bis 03. Juli. Davor liegt ein Jahr der Planung und Vorbereitung, der guten Gespräche und tollen Erlebnisse. Wie beim Fußball heißt es also auch bei der WDW „nach der Veranstaltung ist vor der Veranstaltung.“ Heute stellen wir uns vor: das Team hinter der WOCHE DES WASSERSTOFFS. Zwischen zwei WDWs passiert viel Spannendes: Wir nehmen Sie mit auf die Reise Die Initiatorin der WOCHE DES WASSERSTOFFS ist seit dem Start der Veranstaltung 2019 die H2 MOBILITY Deutschland. Und seit dem ersten Tag sind Sybille Riepe und Mona Kaluza die Ideengeberinnen und Treiber. Sybille Riepe, Communication Manager der H2 MOBILITY Deutschland: „Schon als Kommunikationsverantwortliche bei der H2 MOBILITY freue ich mich täglich Teil der Mobilitätswende zu sein. Aber Wasserstoff ist eben viel mehr. Deshalb haben wir sie erfunden, die WDW, denn hier können viele Protagonisten ihre Geschichte erzählen und damit das große Wasserstoff-Bild zeichnen.“ Mona Kaluza, freiberufliche Event- und Kommunikationsexpertin, auch für H2 MOBILITY: „Ich bin seit 30 Jahren in der Veranstaltungsbranche, aber bei keinem anderen Event habe ich so viele unterschiedliche Akteure mit so vielen verschiedenen Veranstaltungsformaten und -formen zusammengebracht. Wasserstoff ist wahrlich vielfältig verbindend!“ Und sonst so? Jule Claussen, Geschäftsführerin der motum GmbH: „motum ist die Agentur der H2 MOBILITY. Wir sind stolz auch bei der WDW zu unterstützen und sogar offizieller Medienpartner zu sein – schließlich sind wir themenverliebt: Wasserstoff, Erneuerbare, Energiewende!“ Aus dem motum Team sind außerdem u.a. Tina Broda, Grafik und Mediendesign und Gada von Bohr, Expertin für digitale Kommunikation, mit am Start. Der Mensch hinter unseren einzigartigen Videoreportagen und ein weiterer wichtiger Teil des WOCHE DES WASSERSTOFFS-Teams ist Max Jackwerth. Seit 2019 begleitet er uns bei Foto- und Filmaufnahmen. Er ist für uns ein unglaublich wichtiger Partner und wenn es ihn nicht gäbe, müssten wir ihn erfinden. Gemeinsam für die WDW „Gemeinsam sind wir stark“ klingt abgedroschen, ist aber dennoch unser Motto. Als Team kümmern wir uns um das Veranstaltungs- und Partnermanagement, (Medien-) Anfragen, den Social Media-Dialog, die Website, die Videos, das Design, die umfassende Kommunikation zur WOCHE DES WASSERSTOFFS und vieles mehr. Unsere Vorfreude auf die WDWS2022 ist riesig, denn es passiert gerade unglaublich viel! Lassen Sie sich von unserer (Vor-) Freude anstecken und schauen Sie sich den Teaser zur WDWS2022 an!
- Wasserstoff-Wissen leicht gemacht: Die Fraunhofer Academy macht's möglich!
©Fraunhofer Bildung ist wie Wasserstoff – unsichtbar, aber unverzichtbar. Und ohne Bildung und Wasserstoff geht auf Dauer nichts voran. Deshalb sind wir begeistert, dass die Fraunhofer Academy Teil der WOCHE DES WASSERSTOFFS (#WDW) ist! Die Fraunhofer Academy bietet Wissbegierigen und Zukunftsdenker*innen eine Brücke zwischen Forschung und Praxis: Hier lernen alle, die nicht nur zuschauen, sondern die Wasserstoff-Ära aktiv mitgestalten wollen. Was macht die Fraunhofer Academy so besonders? Top-aktuell : Während andere nur darüber reden, tauchst du hier direkt in die neuesten Technologien ein . Von der Elektrolyse über Brennstoffzellen bis hin zur Wasserstoffspeicherung – keine Zukunftsmusik, sondern Inhalte, die in der echten Welt gefragt sind. Praxisnah : Statt theoretischer Abhandlungen erwarten dich echte Anwendungen. Zum Beispiel: Wie kann man grünen Wasserstoff effizient herstellen? Wie funktioniert ein PEM-Elektrolyseur im Detail? Antworten gibt’s direkt aus erster Hand. Flexibel : Du hast die Wahl zwischen Online-Kursen, Präsenzveranstaltungen oder kombinierten Formaten – perfekt für alle, die neben dem Beruf ihr Wissen auf das nächste Level bringen wollen. Exzellente Partner : Die Fraunhofer-Gesellschaft ist Europas größte Organisation für angewandte Forschung – mehr Kompetenz in Wasserstofffragen geht kaum! ©Fraunhofer Ein Beispiel gefällig? Nehmen wir die Schulung „ Fit4H2: Orientierung für die Wasserstoffsystem-Produktion " der Fraunhofer Academy. Dieses Angebot richtet sich vor allem an Fach- und Führungskräfte – zum Beispiel aus dem Maschinen- und Anlagenbau, der Zulieferindustrie oder der Metallverarbeitung. In Zeiten der Energiewende reicht es nicht aus, nur zu reagieren. Unternehmen müssen den Wandel aktiv mitgestalten. Das bedeutet: neue Geschäftsmodelle entwickeln, neue Wege zur Wertschöpfung finden und wettbewerbsfähig bleiben. Genau hier setzt das Thema Wasserstoff an. Wasserstoff und Wasserstoffsysteme bieten große Chancen für die Zukunft. Das Fraunhofer IWU vermittelt wichtiges Grundlagenwissen über Wasserstoffsysteme. Außerdem lernst du moderne Produktionstechnologien kennen – und wie man deren wirtschaftliches Potenzial einschätzt. ©Fraunhofer Warum ist Weiterbildung so wichtig? Weil Wasserstofftechnologien nicht nur "die Zukunft" sind – sie passieren jetzt ! Weiterbildung ist nicht nur ein nice-to-have, sondern ein echtes Karrieresprungbrett. Es geht darum, mitzugestalten, Jobs der neuen Energiewelt zu ergreifen und Innovationen voranzutreiben. Steig also jetzt ein und werde zum Zukunftstreiber und zur Zukunftstreiberin! Unabhängig davon, ob du schon in der Branche arbeitest oder Neueinsteiger*in bist, anhand unserer Weiterbildungen sicherst du dir den Wettbewerbsvorteil schlechthin. UND: Ein Zertifikat von Fraunhofer ist ein Bonuspunkt in den Bewerbungsunterlagen. Neugierig geworden? Dann entdecke die vielseitigen Angebote der Fraunhofer Academy. Im Rahmen der WOCHE DES WASSERSTOFFS gibt’s spannende Einblicke, Kurse und Gelegenheiten, sich fit für die Wasserstoffrevolution zu machen. Die fünf Webinare findest du im #WDW-Veranstaltungskalender : 23. Juni – Grüner Wasserstoff aus Windenergie 24. Juni – Wie fliegen wir in Zukunft? 25. Juni – Recycling von Brennstoffzellen 26. Juni – Wasserstoff Grand Prix 27. Juni – Ammoniak für die dezentrale Energieversorgung ©Fraunhofer 👉 Hier geht's direkt zur Fraunhofer Academy: www.academy.fraunhofer.de Mach dich bereit: Die Wasserstoff-Zukunft wartet nicht – und Wissen ist der beste Antrieb! 🌎⚡ Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Dr. Jutta Haubenreich und Lena Wiederer von der Fraunhofer Academy (Fraunhofer-Gesellschaft e. V.) in München. Danke für den tollen Input.
- Die Zukunft der Berliner Feuerwehr ist grün(-er Wasserstoff)
© Berliner Feuerwehr Wasserstoff ist einer der vielversprechendsten Energieträger der Zukunft. Die Berliner Feuerwehr will, wie es im Feuerwehr Sprachgebrauch heißt, auch hier technologisch „vor die Lage kommen“. Aus diesem Grund entwickelt sie, mit dem Fachgebiet Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der Technischen Universität Berlin als Projektpartner, das weltweit erste Löschboot mit einer H2-Brennstoffzelle (BZ). © Berliner Feuerwehr | © EBMS Das Projekt navisH2 setzt hierbei komplett auf die zukunftsweisende BZ-Technologie, unterstützt von Akkus zur Deckung von Peak-Leistungen. Die Berliner Feuerwehr entwickelt so eine Blaupause, die auch für andere Systeme und Fahrzeuge der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben adaptiert werden kann. So wird auch über die Grenzen Berlins hinweg ein Beitrag zur Energiewende und damit gegen den Klimawandel geleistet. Emissionen, wie Stickoxide (NOx), Kohlendioxid (CO₂), Feinstaub, Smog oder Lärm werden reduziert, was vor allem in Ballungsräumen die Menschen und deren Gesundheit entlastet. Erste Konzeptstudie des navisH2- Löschbootes | © TU Berlin Diesen Vorteilen stehen die Herausforderungen dieses Projektes gegenüber. Einerseits geht es um die rechtliche Zulassung eines neuartigen Einsatzfahrzeugs, das mit einem besonders reaktiven und energiereichen Treibstoff betrieben wird und auch unter extremen Bedingungen, wie etwa bei Brandeinsätzen, uneingeschränkt und vor allem sicher für die Besatzung funktionieren muss. Andererseits muss die sogenannte Katastrophenfestigkeit sichergestellt werden. Hiermit ist gemeint, dass sich die Bürgerinnen und Bürger besonders im Katastrophenfall, der sich gegebenenfalls über Wochen hinzieht, auf die Feuerwehr und damit auch auf deren Fahrzeuge und Gerätschaften verlässt. Das heißt, es muss möglich sein das Löschboot im Einsatz aufzutanken, das System muss besonders in extremen Situationen robust und zuverlässig funktionieren und das bei einem hohen Automatisierungsgrad, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Landesbranddirektor Dr. Karsten Homrighausen, Berliner Feuerwehr (rechts) und Professor Dr.-Ing. Gerd Holbach, TU Berlin (links) beim Kick-off-Event | © Berliner Feuerwehr Die Ergebnisse des Projektes navisH2 sollen kein weiteres „Papierkonzept“ bleiben, so dass Anfang 2027 ein entsprechendes Löschboot entlang den Bedarfen der Nutzenden gebaut werden soll. Das zeigt das Engagement der Berliner Feuerwehr die Energiewende, auch in Sonderbereichen, voranzutreiben, von eingefahrenen Wegen auszubrechen und innovative Technologien zu forcieren. Das Projekt navisH2 wird im Rahmen des Berliner Programms für Nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Berlin (Förderkennzeichen 2032-B6-A und 2070-B6-A) gefördert. © SenMVKU | © Europäische Union Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Sebastian Ritz und Dr. Rebecca Prell von der Berliner Feuerwehr. Vielen Dank auch an Julia Stark für die Vermittlung und das Interesse an der #WDW. Mehr Infos zum Projekt gibt es auf der Seite der Berliner Feuerwehr und auf der Website des Fachgebiets Entwurf und Betrieb Maritimer Systeme der TU Berlin.
- Frisch aufpoliert: Die HZwei startet neu durch!
Sie sind in der Wasserstoffbranche unterwegs? Dann ist Ihnen das Magazin HZwei vermutlich schon einmal begegnet – oder längst ans Herz gewachsen. Seit über 20 Jahren begleitet das Magazin die Entwicklungen rund um Wasserstoff und Brennstoffzellen – sachkundig, unabhängig und mit einem feinen Gespür für relevante Themen. Kurz gesagt: HZwei ist ein echtes Original. Doch auch Klassiker brauchen ab und zu frischen Wind. Und genau den gibt’s jetzt – in geballter Form! HZwei wird Teil von Gentner Energy Media – und erfindet sich neu Zum 1. April beginnt ein neues Kapitel: Die HZwei – ebenso wie ihr internationales Pendant H2-international – wird Teil von Gentner Energy Media, einem Tochterunternehmen des Alfons W. Gentner Verlags . Hier erscheinen übrigens auch renommierte Fachmedien wie photovoltaik , Erneuerbare Energien oder Gebäude Energieberater . Sie sehen, wir kennen uns mit Zukunft aus. Was bedeutet das für Sie? Ganz einfach: Mehr Kanäle, mehr Inhalte, mehr Struktur – aber mit der vertrauten Fachkompetenz. Das Layout der neuen HZwei steht schon – auf der Hannover Messe können Sie einen Blick auf und in unseren Dummy werfen. Worauf können Sie sich freuen? Ein frischer Webauftritt Die Webseiten hzwei.info (ab Mitte April) und h2-international.com (ab Ende April) werden nicht nur schöner, sondern auch klarer, nutzerfreundlicher und aktueller. Ihr Klick lohnt sich. Wöchentlicher Newsletter – für Menschen, die lieber Bescheid wissen Bleiben Sie mit dem neuen, kostenlosen Newsletter immer auf dem Laufenden. Einmal pro Woche, direkt in Ihr E-Mail-Postfach. Sie haben ihn noch nicht abonniert? Dann wird’s aber Zeit: Jetzt anmelden Mehr Präsenz auf LinkedIn Sie mögen Fachwissen, kluge Kommentare und Austausch mit Branchenkolleg:innen? Dann schauen Sie doch mal bei unseren LinkedIn-Profilen vorbei. Ein Follow kostet nichts – bringt aber viel. Print, aber bitte mit Stil Das HZwei-Printmagazin erstrahlt im neuen Layout, mit durchdachten Rubriken wie „Produkte“ und „Best Practice“ – und erscheint künftig sechsmal im Jahr. Im Übergangsjahr 2025 sind es fünf Ausgaben, drei davon im neuen Design. Freuen Sie sich auf ein Magazin, an dem nicht nur der Geist, sondern auch das Auge seine Freude hat. Live-Gespräche auf der Messe "The Smarter E" Als Fachverlag für die Energiewende ist Gentner Energy Media natürlich vom 7. bis 9. Mai bei „The Smarter E“ in München dabei. Am Stand B1.109 gibt es stündlich Expertentalks mit klugen Köpfen aus der Branche und den Redaktionen. Kommen Sie gerne vorbei! Webinar zur WOCHE DES WASSERSTOFFS Sie wollen bei der WOCHE DES WASSERSTOFFS mitmachen, haben aber keine Zeit für große Aktionen? Wie wäre es mit einem unkomplizierten Webinar? Schreiben Sie dazu einfach an Mariana Nahirna: nahirna@gentner.de Und wer steckt dahinter? Das Team der neuen HZwei (von links): Eva Augsten (Chefredakteurin), Monika Rößiger (stellvertretende Chefredakteurin), Sven Geitmann (als Berater weiter an Bord), Fabian Kauschke (Redakteur Erneuerbare Energien), Natascha Plankermann (freie Autorin), Kathrin Lewitz (Teamassistenz), Mariana Nahirna (Leiterin Media Sales), Henrike Hiersig und Robert Müller von der Agentur Neonbold (Layout). Neugierig geworden? Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe: Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 13, Stand B14 – mit frischer Energie und neuen Ideen. Und merken Sie sich schon mal den 12. Juni 2025 vor: Dann erscheint die erste HZwei im neuen Design. Druckfrisch, informativ und garantiert lesenswert. Die HZwei ist bereit für die Zukunft. Und Sie? Wir würden uns freuen, wenn Sie den Neustart mit uns gemeinsam feiern – bei der WOCHE DES WASSERSTOFFS oder darüber hinaus. Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Eva Augsten, Chefredakteurin der HZwei - vielen Dank, liebe Eva, vielen Dank liebes HZwei-Team.
- 80 Jahre Tagesspiegel – und kein bisschen leise!
Wenn eine Zeitung Geburtstag feiert, dann richtig! Im Herbst 2025 wird der Tagesspiegel 80 Jahre alt – und das feiern wir, das Tagesspiegelteam, natürlich mit einer besonderen Ausgabe am 27. September 2025 . Aber Moment mal: 80 Jahre? Ist das nicht das Alter, in dem man sich zur Ruhe setzt? Nicht mit uns! Wir sind hellwach, meinungsstark und innovativ. Unser großer Relaunch vor über zwei Jahren hat gezeigt: Der Tagesspiegel bleibt in Bewegung. Neues Format, neue Struktur, neue Energie – und das als Qualitätsmedien in Deutschland. Warum Sie den Tagesspiegel kennen lernen sollten? 📌 Wir sind Berlins meistverkaufte Tageszeitung – und das mit wachsendem Marktanteil!* 📌 Wir gehören zu den meistzitierten Zeitungen Deutschlands – weil guter Journalismus Gesprächsstoff liefert.** 📌 Wir sind das Leitmedium aus der Hauptstadt – für Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. 📌 Wir erreichen in Berlin mehr Politik-Entscheidende als alle anderen überregionalen Abo-Zeitungen zusammen!*** Und nicht nur in Print machen wir Eindruck: Unsere digitale Reichweite ist stark wie nie! 🚀 Mit 8,93 Millionen Unique Usern gehört tagesspiegel.de zu den Top 5 der reichweitenstärksten Nachrichtenseiten Deutschlands , davon 85 % überregional .**** Mehr als eine Zeitung – Ihr Tor zur Hauptstadt-Debatte! Diskutieren Sie mit: Über 100 Veranstaltungen im Jahr – von Fachrunden bis Livestreams mit hochkarätigen Gästen. Bleiben Sie auf dem Laufenden: Podcasts, Newsletter und unser preisgekrönter Checkpoint bringen Sie täglich auf den neuesten Stand. Vertiefen Sie Ihr Wissen: Mit Tagesspiegel Background erhalten Sie exklusive Analysen aus den Entscheidungsgremien von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Kurz gesagt: Wir sind nicht nur Zeitung, sondern ein pulsierendes Netzwerk für alle, die informiert, inspiriert und vernetzt sein wollen! Feiern Sie mit uns – werden Sie Teil von 80 Jahren Qualitätsjournalismus! Nehmen Sie jetzt Kontakt auf und lassen Sie sich von unseren Ideen für Ihre Kommunikation begeistern! Ob als Leser:in, Werbepartner oder Eventgast – es gibt viele Möglichkeiten, dabei zu sein. 👉 Jetzt mit uns in Verbindung treten und alle Möglichkeiten entdecken! 🚀🎉 Oder sind Sie am Themenspecial Wasserstoff interessiert? Bringen Sie Ihr Unternehmen charmant ins Spiel – als inspirierender Taktgeber Ihrer Branche! Ob mit einem stilvollen Advertorial oder einer aufmerksamkeitsstarken Anzeige – digital oder gedruckt, Ihr Auftritt sitzt. Neugierig? Dann einfach bei Bernd Maywald durchklingeln: +49 30 29021 15583 – oder eine Mail schreiben an bernd.maywald@tagesspiegel.de . Weitere Infos zum Themenspecial finden Sie hier und hier als pdf zum Download . Bernd Maywald Dieser Beitrag entstand in enger Zusammenarbeit mit Bernd Maywald , Senior Consultant (Content Solutions), Verlag Der Tagesspiegel GmbH. Infos zu den Quellen: *Quelle: IVW IV/2024 **Quelle: Media Tenor Zitate-Ranking, Januar – Dezember 2024 ***Quelle: LAE 2024; ****Quelle: agma DNA 2025-1, Monat Januar
- Natürlicher Wasserstoff in Gebirgsregionen
Neue Forschung zeigt, wo große Mengen Wasserstoff natürlich entstehen können Panoramablick auf die Schweizer Alpen - Kanton Graubünden in der Ostschweiz, ein potenzielles natürliches H2-Explorationsgebiet. (Foto: Frank Zwaan, GFZ) Wasserstoff als Energieträger der Zukunft Wasserstoff gilt als vielversprechender Energieträger, da er fossile Brennstoffe ersetzen und CO₂-Emissionen reduzieren könnte. Das Problem: Wasserstoff muss erst aufwendig hergestellt werden – oft unter Einsatz fossiler Energien. Doch es gibt eine natürliche Alternative: In geologischen Prozessen kann Wasserstoff von selbst entstehen. Die entscheidende Frage ist, wo man ihn in großen Mengen finden kann. Gebirge als Hotspots für natürlichen Wasserstoff Ein Forschungsteam um Frank Zwaan vom Helmholtz-Zentrum GFZ hat Hinweise darauf gefunden, dass Gebirge mit freigelegtem Mantelgestein ideale Orte für natürliche Wasserstoffvorkommen sein könnten. Mantelgesteine liegen normalerweise tief unter der Erdkruste, können aber durch plattentektonische Prozesse an die Oberfläche gelangen. Dort reagieren sie mit Wasser und produzieren Wasserstoff – ein Vorgang, der als Serpentinisierung bekannt ist. Wie entsteht natürlicher Wasserstoff? Natürlicher Wasserstoff, auch „weißer Wasserstoff“ , kann auf verschiedene Weise entstehen, zum Beispiel: Biologische Prozesse : Mikroorganismen wandeln organisches Material in Wasserstoff um. Chemische Reaktionen in der Erdkruste : Zerfall radioaktiver Elemente setzt Wasserstoff frei. Serpentinisierung : Wenn Mantelgestein mit Wasser reagiert, entstehen neue Minerale sowie große Mengen an Wasserstoff. Besonders die Serpentinisierung wird als Hauptquelle für wirtschaftlich nutzbaren Wasserstoff angesehen. Entscheidend ist, dass die Gesteine mit Wasser in Kontakt kommen, was in bestimmten Gebirgsregionen ideal gelingt. Gebirge sind besser als Riftzonen Durch geologische Simulationen konnte das Forschungsteam erstmals genau bestimmen, wo und wann Mantelgestein an die Oberfläche gelangt und mit Wasser reagiert. Dabei zeigte sich: ✅ Gebirge bieten viel bessere Bedingungen für die natürliche Wasserstoffproduktion als Riftzonen (Gebiete, in denen die Erdkruste auseinanderbricht). ✅ In Gebirgen kann die jährliche Wasserstoffproduktion bis zu zwanzigmal höher sein als in Riftzonen. ✅ Dort, in Gebirgen, gibt es zudem geeignete geologische Strukturen zur Speicherung des Wasserstoffs . Neue Chancen für die Wasserstoffwirtschaft Diese Erkenntnisse könnten die Suche nach natürlichen Wasserstoffquellen revolutionieren. Erste Explorationsprojekte laufen bereits in den Pyrenäen, den Alpen und dem Balkan, wo es Hinweise auf stetige Wasserstoffbildung gibt. „Wir stehen möglicherweise am Anfang einer völlig neuen Wasserstoffindustrie“, sagt Frank Zwaan. Sein Kollege Sascha Brune ergänzt: „Jetzt müssen wir genau verstehen, wie Wasserstoff im Untergrund wandert und wo sich wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten bilden.“ Fazit: Gebirgsregionen als Schlüssel zu natürlichem Wasserstoff Die Forschung zeigt: Natürlicher Wasserstoff könnte in Zukunft eine bedeutende Rolle in der Energieversorgung spielen. Gebirgsregionen bieten ideale Bedingungen für seine Entstehung und Speicherung. Mit weiteren Studien und Erkundungen könnte dies ein wichtiger Schritt hin zu einer nachhaltigen Wasserstoffwirtschaft sein. Dieser Beitrag entstand in enger Absprache mit Dr. Frank Zwaan, Prof. Dr. Sascha Brune und Dr. Uta Deffke vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung, Potsdam. Mehr Informationen finden Sie hier . Vielen Dank für die Unterstützung. Infos zum Artikel Quellen und Autoren: GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung Natürlicher Wasserstoff: Eine nachhaltige Energiequelle in Gebirgsregionen Wissenschaftlicher Kontakt: Dr. Frank Zwaan, Prof. Dr. Sascha Brune, Dr. Uta Deffke Science Advances (Originalpublikation) Rift-inversion orogens are potential hotspots for natural H2 generation Frank Zwaan, Sascha Brune, Anne C. Glerum, Dylan A. Vasey, John B. Naliboff, Gianreto Manatschal, Eric C. Gaucher (2025). Science Advances | Research Article Ein kurzer Blick auf die Autor:innen: Frank Zwaan - GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (Potsdam, Deutschland, Arbeitgeber während der Forschung) und Universität Fribourg (Freiburg, Schweiz, wo er Gastforscher während eines Teils des Forschungsprojekts war). Sascha Brune - GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (Potsdam, Deutschland, wo er Gruppenleiter ist) und Universität Potsdam (Deutschland, wo er Professor ist) Anne C. Glerum - GFZ Helmholtz-Zentrums für Geoforschung (Potsdam, Deutschland, wo sie wissenschaftliche Mitarbeiterin ist). Dylan A. Vasey - Tufts University (Medford, Massachusetts, USA, wo er Assistant Professor [deutsch „Juniorprofessor“] ist) John B. Naliboff - New Mexico Institute of Mining and Technology (Socorro, New Mexiko, USA, wo er Assistant Professor [deutsch „Juniorprofessor“] ist) Gianreto Manatschal - Universität Straßburg (Straßburg, Frankreich, wo er Professor ist) Eric C. Gaucher - Lavoisier H2 Geoconsult (Chamonix, Frankreich, wo er CEO der Firma ist)
- Wasserstoff braucht Köpfe!
Jetzt weiterbilden und die Energiewende mitgestalten! Wasserstoff – Schlüsseltechnologie mit Zukunft Die Unsicherheiten in Politik und Wirtschaft bremsen derzeit viele Unternehmen – auch bei Investitionen in neue Technologien und der Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Doch gerade jetzt ist es entscheidend, in Wissen zu investieren, um die Chancen der Wasserstoffwirtschaft optimal zu nutzen. Wasserstoff wird in den kommenden Jahren eine zentrale Rolle in der Energiewende spielen. Bis 2030 werden laut DIHK-Studie rund 50.000 zusätzliche Fachkräfte für die Branche benötigt. Unternehmen brauchen Expertinnen und Experten, die nicht nur technisches Know-how mitbringen, sondern auch wirtschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen verstehen. Das H2-Programm: Praxisnahe Weiterbildung für Fach- und Führungskräfte Seit 2022 bietet das C3L – Center für lebenslanges Lernen der Universität Oldenburg eine berufsbegleitende Weiterbildung im Wasserstoffbereich an. In Zusammenarbeit mit der Leibniz Universität Hannover und dem Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES wurde ein kompaktes, praxisnahes Programm entwickelt. Das erwartet die Teilnehmenden: ✅ Fundiertes Wissen in Technik, Wirtschaft und Recht ✅ Projektarbeit mit Praxisbezug – von der Idee bis zur Genehmigungsreife ✅ Vernetzung mit Branchenexpert:innen – wertvolle Kontakte für die Zukunft ✅ Flexibles Lernen für Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Sektoren Mit über 100 ausgebildeten Fachkräften ist das Programm inzwischen eine nationale Referenz für die Weiterbildung im H2-Bereich – und das Erfolgsmodell wächst weiter! Jetzt informieren & durchstarten! Am 4. März um 18 Uhr findet eine kostenlose Online-Infoveranstaltung statt, bei der das Programm vorgestellt wird. Wer sich für eine Karriere im Wasserstoffsektor interessiert oder sein Wissen erweitern möchte, sollte sich diese Gelegenheit nicht entgehen lassen. 👉 Jetzt anmelden: uol.de/weiterbildung-wasserstoff Mit der richtigen Qualifikation werden aus Herausforderungen Chancen – sei dabei und gestalte die Wasserstoffzukunft mit! 🚀💡 Hier können Sie die Pressemitteilung zu diesem Beitrag herunterladen: Ansprechpartner: Dr. Ruggero M. Capperucci Weiterbildungsmanagement | Wasserstoff für Fach- und Führungskräfte Windenergietechnik und Management (Windstudium) Carl von Ossietzky Universität Oldenburg | C3L – Center für lebenslanges Lernen Email: ruggero.capperucci@uol.de Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Anja Bothe-Neues und Dr. Ruggero M. Capperucci vom C3L – Center für lebenslanges Lernen der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Mehr Informationen finden Sie hier: https://uol.de/c3l
- Ein historischer Moment: Die VDI-Wasserstoffbrücke steht!
Es begann mit einer Idee: Wie kann man Menschen in Niedersachsen für Wasserstoff begeistern? Beim Deutschen Ingenieurtag 2023 in Braunschweig drehte sich alles um die Zukunft der Energie – Sonne, Wind und Wasserstoff. Inspiriert davon beschlossen Volker Kuhnert aus Ostfriesland und Rüdiger Wendt aus Braunschweig, eine Brücke zu bauen – eine Verbindung zwischen den beiden Regionen, die Wissen und Ideen rund um Wasserstoff zusammenbringt. Am 8. Februar 2025 wurde diese Vision Wirklichkeit! In Achim , genau zwischen den beiden Bezirken, wurde die „VDI-Wasserstoffbrücke“ als Gemeinschaftsprojekt feierlich eröffnet. Sie soll Menschen zusammenbringen, Gespräche ermöglichen und Hindernisse für neue, mutige Ideen überwinden. Warum ist diese Brücke so wichtig? Deutschland arbeitet an einer H2-Pipeline von Wilhelmshaven nach Salzgitter. Doch bevor die Pipeline fertig ist, sollen sich Experten, Unternehmen und Interessierte vernetzen. Denn Wasserstoff ist die Energie der Zukunft! Er wird aus Windkraft erzeugt, in Ostfriesland gespeichert und dann nach Salzgitter transportiert – zum Beispiel, um umweltfreundlichen grünen Stahl herzustellen oder neue Technologien zu entwickeln. Auch das Hy-Land-Programm spielt eine große Rolle: Es verbindet die verschiedenen Wasserstoff-Initiativen Hy-Starter, Hy-Experts und Hy-Performer , damit Wissen effizient genutzt wird. So muss das Rad nicht immer neu erfunden werden. Was kommt als Nächstes? Die VDI-Wasserstoffbrücke wird bald ihre erste große Bewährungsprobe erleben: Beim Deutschen Ingenieurtag am 15. Mai 2025 in Düsseldorf . Dort wird nicht nur das Projekt vorgestellt, sondern auch der spannende Wasserstoff-Küstencup . Und die VDI-Wasserstoffbrücke wächst weiter: Der VDI Bezirksverein Hannover mit Prof. Uwe Groth ist mittlerweile ebenfalls an Bord und unterstützt das Projekt. Ein starkes Zeichen für die Wasserstoff-Zukunft in Deutschland! Hier erfahren Sie mehr zum Deutschen Ingenieurtag am 15. Mai 2025 und dem Wasserstoff-Küstencup . Wir danken Rüdiger Wendt vom VDI Braunschweiger Bezirksverein e.V. für diesen Beitrag und die Einblicke. Ebenso danken wir Insa Hanebuth , VDI LV Hannover, für die Impressionen. Wenn Sie mehr über die VDI-Wasserstoffbrücke wissen möchten, nehmen Sie gerne unter r.wendt@vdi-bs.de Kontakt mit Rüdiger Wendt auf.











